Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist das nationale Institut, das auf der Grundlage international anerkannter wissenschaftlicher Bewertungskriterien Gutachten und Stellungnahmen zu Fragen der Lebensmittel-, Futtermittel- und Chemikaliensicherheit und des gesundheitlichen Verbraucherschutzes erstellt. In diesen Bereichen berät es die Bundesregierung sowie andere Institutionen und Interessengruppen. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen. Es ist eine rechtsfähige Anstalt im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV).
In der Abteilung Risikokommunikation des BfR ist in der Fachgruppe "Clearing, EFSA-Kontaktstelle und Kommissionen" ab sofort, befristet für zwei Jahre, die Stelle einer/eines
Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters
- Entgeltgruppe 13 TVöD - Kzf. 688/2009
zu besetzen.
Bis zum In-Kraft-Treten der neuen Entgeltordnung ist die Eingruppierung vorläufig. Teilzeitbeschäftigung ist möglich.
Da die Einstellung auf § 14 Abs. 2 des Teilzeit- und Befristungsgesetzes beruht, können Bewerberinnen und Bewerber, die bereits in einem Arbeitsverhältnis mit dem Bundesinstitut für Risikobewertung stehen oder gestanden haben, nicht berücksichtigt werden.
Aufgaben:
- systematische Organisation der deutschen Koordinierungsstelle am BfR zur Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA sowie anderen nationalen und internationalen Institutionen
- Mitarbeit bei der Harmonisierung der wissenschaftlichen Risikobewertung und Unterstützung in der abteilungsübergreifenden Arbeit der Fachgruppe
Anforderungen:
- abgeschlossenes Hochschulstudium in einem der fachlichen Ausrichtung des BfR nahestehenden Gebietes, vorzugsweise der
Biologie, Biochemie, Lebensmittelchemie, Ernährungswissenschaften oder Rechtswissenschaften, Promotion oder vergleichbare Qualifikation erforderlich
- Erfahrungen in nationaler- und internationaler Gremienarbeit sowie im Umgang mit öffentlichen Institutionen
- gute Kenntnisse der nationalen Behörden, EU-Organe und internationalen Organisationen auf dem Gebiet des gesundheitlichen Verbraucherschutzes
- gute Kenntnisse des Lebensmittel- und Futtermittelrechts oder Chemikalienrechts
- Verständnis für übergreifende Belange der Risikobewertung und des Verbraucherschutzes
- verhandlungssichere Englisch-Kenntnisse in Wort und Schrift
- hohes Abstraktions- und Ausdrucksvermögen
- gute EDV-Kenntnisse
- Fähigkeit zur interdisziplinären Zusammenarbeit
- Verständnis für administratives Handeln
- Flexibilität, Kreativität, Teamfähigkeit, Engagement, Durchsetzungsvermögen, Entscheidungsfreude, eine gewissenhafte Arbeitsweise, hohe Einsatzbereitschaft und Verhandlungsgeschick werden vorausgesetzt
Der Dienstort ist Berlin.
Nähere Auskünfte erteilt Herr Henning (Tel.: 0 30 -1 84 12 - 33 02).
Als innovative wissenschaftliche Einrichtung bietet das BfR familienfreundliche Arbeitsbedingungen. Dafür wurde das BfR im April 2009 mit dem Zertifikat „audit berufundfamilie®" ausgezeichnet.
Das BfR gewährleistet die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern.
Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt; von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.
Richten Sie bitte Ihre Bewerbung mit vollständigen Unterlagen (E-Mail-Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden) unter Angabe der Kennziffer 688/2009 bis zum 31. Januar 2010 an das
Bundesinstitut für Risikobewertung
Personalreferat -11.23-
Thielallee 88-92
14195 Berlin
Bewerbungsschluss: 31.01.2010