Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist das nationale Institut, das auf der Grundlage international anerkannter wissenschaftlicher Bewertungskriterien Gutachten und Stellungnahmen zu Fragen der Lebensmittel-, Futtermittel- und Chemikaliensicherheit und des gesundheitlichen Verbraucherschutzes erstellt. In diesen Bereichen berät es die Bundesregierung sowie andere Institutionen und Interessengruppen. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen.
Es ist eine rechtsfähige Anstalt im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV).
In der Abeilung Lebensmittelsicherheit des BfR ist ab sofort - befristet für die Dauer von zwei Jahren - die Stelle einer/eines
Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters
- Entgeltgruppe 13 TVöD -
Kzf.: 730/2010
zu besetzen.
Bis zum In-Kraft-Treten der neuen Entgeltordnung ist die Eingruppierung vorläufig.
Teilzeitbeschäftigung ist möglich.
Die Befristung erfolgt auf Grundlage des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes.
Aufgaben
• Durchführung eines Forschungsprojektes zur Thematik „Sportlernahrung“
• Mitarbeit in der ALS-Projektgruppe zu Sportlernahrung
• Durchführung von theoretischen und experimentellen Arbeiten zur Risikobeurteilung von hormonell aktiven Substanzen (insbesondere pflanzliche Bestandteile) in Lebensmitteln insbesondere für bestimmte Zielgruppen wie z.B. Sportler/innen
• Durchführung der Arbeiten unter dem Gesichtspunkt der Qualitätssicherung
• Einwerben von Drittmitteln
• Publikationen
Anforderungen:
• abgeschlossenes Studium der Ernährungswissenschaften, Medizin, Veterinärmedizin,
Biologie, Biochemie, Chemie oder einer vergleichbaren Fachrichtung
• Promotion in einer der o. g. Fachrichtungen ist erforderlich
• fundierte Kenntnisse von zellbiologischen, molekularbiologischen und biochemischen Methoden sind erwünscht
• Bereitschaft zu tierexperimentellen Arbeiten ist erwünscht
• fundierte toxikologische Kenntnisse sind von Vorteil
• sehr gute EDV-Kenntnisse
• sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift
• Flexibilität, Teamfähigkeit und Belastbarkeit werden vorausgesetzt
Der Dienstort ist Berlin.
Nähere Auskünfte erteilt Herr Prof. Dr. Dr. Lampen (Tel.: 0 30 -1 84 12 - 37 47).
Das BfR gewährleistet die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern.
Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt; von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.
Richten Sie bitte Ihre Bewerbung mit vollständigen Unterlagen (E-Mail-Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden) unter Angabe der Kennziffer 730/2010 bis zum 11. Juni 2010 an das
Bundesinstitut für Risikobewertung,
Personalreferat - 11.23 -,
Thielallee 88-92,
14195 Berlin.