Hi,
Gießen ist einerseits nicht die "typische" Universitätsstadt; Heidelberg, Marburg, Tübingen sind einfach schon vom Stadtbild und vom Charakter "anders".
Trotzdem hat Gießen die höchste Studierendendichte Deutschlands: auf knapp 74.000 Einwohner kommen ca. 30.000 Studentinnen und Studenten von Fachhoschschule und Justus-Liebig-Universität. Und das merkt man: es gibt sauviele Kneipen aller Art von schick bis abgewarzt. Die Wohnungspreise sind eher mittel bis hoch, aber noch lange nicht so schlimm wie in Frankfurt. Es gibt Kultur aller Art und ein wunderschönes Umland. Gießen selbst ist im 2. Weltkrieg weitgehend zerstört worden. Das hat zur Folge, dass sich einem die Schönheiten der Stadt nicht auf den ersten Blick erschließen. Aber es gibt genug für den zweiten Blick...
Das Unileben: charakteristisch ist, dass die Uni über die ganze Stadt verteilt ist, auch die Mensen und die Wohnheime. Ohne (Liebe zum) Fahrrad wirst Du Dir also schwer tun. Die Ökotrophologen haben im Grundstudium auch an fast allen Hochschulstandorten Vorlesungen, Seminare und Praktika, man kommt also gut rum. Die anderen Studis lernt man auf der einwöchigen Einführungswoche, die vom Büro für Studienberatung organisiert wird kennen; angeleitet wird man von einem studentischen Mentor. (Studentische) Partys gibt es auch in Gießen, zum Beispiel die Fachschaftsparty immer rund um den Nikolaus-Tag.
Rebeccili stimme ich insofern zu, dass Du Dich nicht nur zwischen Gießen und Fulda, sondern damit auch zwischen Uni und FH zu entscheiden hast.
Hast Du noch Fragen?
Vielleicht bis bald in Gießen,