Hallo Ninanu,
jedeR tut das, wofür er bezahlt wird, solange er/sie es mit ihrem/seinem Gewissen verantworten kann. So ist der Lauf der Welt.
Wenn Du später einen Job als Category Manager oder als Account Manager bekommst bei einem Konzern wie Unilever, dann stehst Du klar auf Messen und verkaufst Deine Produkte.
Wenn Du Pharmaberaterin für z.B. parenterale Ernährung bist, dann willst Du, dass Deine Lebensmittel verschrieben bzw. benutzt werden.
Das hat nichts mit Handlangertum zu tun und diese Leute werden auch nicht "benutzt" (was für ein Quatsch), sondern diese ÖkotrophologInnen sind gut in ihrem Job und deswegen keine schlechteren Menschen. Natürlich gibt es Account Manager auch bei Naturkostherstellern und die machen das gleiche für ihre Produkte, nicht minder erfolgreich.
Industriell gefertigte Lebensmittel haben sicherlich einen
höheren Verarbeitungsgrad als die Gurke vom Feld, aber deswegen sind sie nicht per se
ungesund.
Das alles heisst noch lange nicht, dass das Angebot durch das Verhalten der Menschen nicht geändert werden könnte. Stell Dir vor, jede/r geht ab morgen zu seinem (Bio-)Bauern und holt die Milch direkt von der Kuh. Da würde einiges passieren...
Wo hast Du denn das Zitat gefunden? Würde mich mal interessieren.
Beste Grüße vom