Hallo @ all,
ich freue mich, dass die Diskussion ins Rollen gekommen ist!

Ihr habt recht, die Regeln wurden überarbeitet. Ich war auch etwas überrascht, als ich sie mir vor kurzem anschaute und feststellen mußte, dass einige offensichtlich etwas umgeschrieben worden sind. Hatte mich mit ihnen seit meiner Ausbildungszeit nicht mehr beschäftigt.


Ansonsten sind mir zwei wesentliche Punkte aufgefallen – die auch schon von Euch erwähnt wurden:
1. Die Formulierungen sind tatsächlich ziemlich“schwammig” und recht deeeeehnbar auszulegen. Insofern müßte man die genaueren Erläuterungen zu den einzelnen Punkten miteinbeziehen, um detailliertere Infos zu bekommen. Zum Thema Salz hieße das dann, dass täglich max. 5 g Salz empfohlen werden. Aber wer kann mit so einer Zahl wirklich etwas angfangen!? Die wenigsten Menschen wissen wohl genau, wieviel NaCl in welchem Lebensmittel steckt. Daher finde ich Bines Änderungsvorschlag gut: “So wenig Zucker und Salz wie möglich”
2. Positiv finde ich – ebenso wie Dirk – dass auf den Genuss eingegangen wird. Denn ich finde, der Genuss gehört zur gesunden Ernährung unbeding dazu! Schließlich ist Essen und Trinken nicht nur reine Energie- und Nährstoffzufuhr, sondern kann die Stimmung heben und für ein besseres Lebensgefühl sorgen. (

Ups,... das klingt ja wie aus einer Werbebroschüre...

)
Zu der o.g. Umfrage möchte ich folgendes anmerken:
Ich verstehe den Zusammenhang zwischen den in der Umfrage genannten Fachbegriffen und dem “Kochen können” nicht so ganz. Kann ich denn nur “richtig” kochen, wenn ich all das “Fachlatein” der Köche kenne? Ich denke, diese Begriffe finden eher Anwendung in der (gehobeneren!?) Gastronomie und nicht in der “gemeinen” Krankenhausküche, in der u.a. auch viele Ernährungsfachleute (u.a. DiätasistentInnen) ihr Einsaztzgebiet haben...
Ich hatte mal ein “hitzige”

Debatte mit einem Koch, als es um die Frage ging, wann man(n)/ frau von sich behaupten dürfte, kochen zu können. Möchte die Frage gerne an Euch weitergeben:
Also, wann kann man “richtig” kochen? Kann jemand, der seit Jahren seine Familie versorgt, möglicherweise kochen? Oder können nur gelernte Köche kochen? Was heißt eigentlich “kochen können”?
Reicht es, Zutaten so miteinander zu kombinieren und mit Gewürzen abzuschmecken, dass etwas “Brauchbares” bei herauskommt? Oder bedarf es da mehr? Organisation, Planung, Timeing,...
Bin gespannt auf Eure Meinungen! (Sind nicht auch einige Köche unter uns!?

)
Liebe Grüsse von
Anja[Bearbeitet am: 16/9/2003 von anya74]