Zunächst zu der Frage, ob die Vitamine für den Körper verwertbar sind. Solange die versprochenen Vitamine tatsächlich die selbe chemische Struktur aufweisen, kann unser Organismus nicht zwischen Vitaminen aus Lebensmitteln und künstlichen Vitaminen als Vitaminpräparat unterscheiden.
Generell bin ich gegen alle Arten von Nahrungsergänzungsmittel, solange sie nicht ärztlich verschrieben oder angeraten worden sind. (zB.: bei Stoffwechselstörungen).
Laut Nationaler Verzehrsstudie besteht sowieso keine dringliche Gefahr der Nährstoffunterversorgung von den meisten Vitaminen, die wir zu uns nehmen. Die meisten Nährstoffe nehmen wir in der Höhe des Referenzwertes auf. Außer bei Folsäure und Vitamin D könnte eine Supplementierung sinnvoll sein. Die ich aber nicht befürtworte, man sollte sich eher erkundigen welche Lebensmittel man zunehmend verzehren muss, um diesem Mangel vorzubeugen.
Ob Vitaminpräparate schaden oder nicht, denke ich, hängt von der Dosis und natürlich von der Art des Vitamins ab. Ich glaube mich zu erinnern, dass es Vitamine gibt, die problemlos ausgeschieden werden bei Überdosierung, wohingegen es auch Vitamine geben soll, ich greife jetzt mal b-Carotin heraus (Provitamin A) , die bei zu hoher Dosierung in Verbindung mit Rauchen zu einem erhöhten Krebsrisiko führen.
Außerdem werden gewisse Nährstoffe tendenziell in einem geringeren Maße absorbier je höher die Dosis ist.
Komplexes Thema, weil die Struktur der Vitamine und ihre Wechselwirkungen unterschiedlich sind, aber dennoch siehst du meine Einstellung herausblitzen.
Interessant auch, dass mehr Frauen als Männer auf die heilende Kraft von Supplementen schwören.
Alizea hast du eine Erklärung dafür ? ;D
Gruß Thomas
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