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ich möchte Ökotrophologie oder Ernährungswissenschaften studieren.
Ich komme aus der Nähe von Frankfurt und würde dann nach Giessen pendeln. Das ist aber schon eine lange Fahrt, deswegen wollte ich mal vorab wissen ob an jedem Tag Vorlesungen sind, die man alle besuchen muss, oder ob man sich seine Vorlesungen so zusammen stellen kann, dass man nur an 3 Tagen oder so in die Uni muss?
Ich hoffe die Frage ist einigermassen verständlich gestellt, denn ich habe so gar keine Ahnung wie das alles läuft.
Ich habe mir zwar schon den Stundenplan auf der Homepage der Uni angeschaut, aber da sind ja an jedem Tag diese Module...
Ist das Studium denn sehr schwer? Verbringt man den ganzen Tag mit Lernen oder kann man auch nebenher arbeiten gehen?
Vielen Dank für eure Antworten!
29.06.2008, 14:55
Studium=sehr schwer und viel Zeitaufwand? Beitrag #2 (permalink)
ich pendele seit numehr fast fünf Jahren nach Giessen, das ist gar kein Problem und bis jetzt hatte ich nie mehr als an vier Tagen Uni. Im ersten Semester hast du ja nur Pflichtmodule, aber danach kannst du auch ein paar wählen und natürlich schauen an welchen Tagen die liegen Drei Tage halte ich allerdings für ziemlich unrealistisch, vier musst du schon rechnen. Lernerei hängt vom Ergeiz ab ne, ich weiß ja nicht was du so schaffen willst...Bei mir wars im Bachelor noch echt lässig, man muss ja schließlich sein Stundentenleben auch ein bischen genießen "g" Es kommt natürlich auch entscheidend darauf an was für ein Lerntyp man ist, ich hab im Bachelor drei Wochen vor den Klausuren angefangen durchzulernen und bin damit gut hingekommen. Allerdings haben aus meinem Semester bestimmt 75 % abgebrochen, warum auch immer...Arbeiten nebenbei geht auch, macht fast jeder.
VG
30.06.2008, 10:21
Studium=sehr schwer und viel Zeitaufwand? Beitrag #3 (permalink)
Hey danke dir erstmal!
Ich habe schonmal auf der Uni Seite geschaut nach dem Stundenplan, aber irgendwie verstehe ich den nicht ganz...den so wie es aussieht, sind an jedem Tag Kurse für die Studiengänge Ökotrophologie und Ernährungswissenschaften...und man muss dann jeden Kurs belegen? Weil da sind vormittags und nachmittags Kurse, also wäre ich dann jeden Tag den ganzen Tag in der Uni. Und dann noch lernen und noch arbeiten gehen
Mein Problem ist halt, dass ich schon seit 4 Jahren aus der Schule raus bin. Ich habe zwischendurch meine Ausbildung gemacht und dann weiter gearbeitet und tue es immer noch.
Jetzt überlege ich mir nur, dass ich was andres machen will und auch muss. Und diese beiden Studiengänge interessieren mich schon sehr.
Ich weiss nur eben nicht ob ich den Anforderungen dann auch gewachsen bin.
Ich muss auf jeden Fall viel lernen, denn Chemie weiss ich jetzt grad gar nix mehr, das habe ich auch nach der 11. blöderweise abgewählt... Bio war ich eigentlich ganz gut, aber wie gesagt, ich bin schon recht lange aus der Schule raus. Und dann die Umstellung, und ausserdem muss ich auch nebenher noch arbeiten, sonst kann ich mir meine Wohnung gar nicht mehr leisten. Und grade wenn man ja mal voll verdient hat, und dann studieren geht, dann hat man ja erst mal nix mehr gross an Geld.
Also, alles eine Umstellung.
Aber es würde mich eben schon sehr interessieren.
Da müsst ich dann halt die Zähne zusammen beissen und durch
Hattest du denn vor dem Studium schon viele Vorkenntnisse in Chemie und Bio?
Oder fangen die von vorne an und man kann dann von anfang an mitlernen?
Also ich werde dann wohl echt viel tun müssen...
Aber ich denke es lohnt sich bestimmt? Es macht dir doch Spass oder?
LG
01.07.2008, 08:36
Studium=sehr schwer und viel Zeitaufwand? Beitrag #4 (permalink)
ich weiß das ist alle super verwirrend am Anfang, aber in der Einführungswoche wird alles klarer. Du musst selbstverständlich nicht alles belegen was im Stundenplan steht, normal sind fünf Module im Semester. Du musst aber auch keine fünf Module belegen ,wenn du das nicht schaffst, dann verlängert sich aber das Studium was scheiße im Lebenslauf aussieht, ich hab aber auch ein Semster länger im Bachelor verbracht als die Regelstudienzeit. Ders stundenplan ist primär dafür, dass man planen kann welche Module man in einem Semster überschneidungsfrei belegen kann. Bin in Chemie schon immer ne komplette Niete gewesen, Bio ging, ist aber eh nur alles auswendig lernen. Also wenn du gut auswendig lernen kannst ist gerade im ersten Semster alles kein Problem, na ja Chemie schon, aber die Klausur sieht immer gleich aus und das kann man auch lernen ohne es zu verstehen, wie ich aus eigener Erfahrung weiß außerdem gibt es immer jemanden der es versteht.
Wie das jetzt aber mit den Enährungswissenschaften läuft weiß ich nicht genau, was man da können und wissen muss, hab Ökotrophologie gemacht und bin jetzt im Master komplett von den Naturwissenschaten weg zur Wirtschaft, weil das einfach nicht mein Ding ist.
Du musst wissen was du willst und wo du hinwillst und inwieweit du bereit bist dafür Einschränkungen in Kauf zu nehmen. Gerade wenn man schon mal wieß wie es ist Geld zu haben, ist die Umstellung auf kein Geld haben natürlich extrem schwierig. :-/
LG
01.07.2008, 16:24
Studium=sehr schwer und viel Zeitaufwand? Beitrag #5 (permalink)
damit du noch mal nen anderen Vergleich hast, schreib ich auch mal kurz was dazu. ;-)
Bin momentan im 4 . Semester. Also, dass das mit Frankfurt und pendeln klappt, denk ich schon, denke aber auch, dass du 4 Tage schon einplanen solltest. Ich selber hatte jetzt in 2 Semestern bisher an 5 Tagen Uni.
Wieviel Zeit du für die Uni brauchst und ob du nebenher arbeiten kannst, hängt ganz indivduell von dir ab würd ich sagen. Ich selber empfinde es schon als sehr viel, und ich gehöre zu der Fraktion, die es bisher nicht geschafft hat unter dem Semester zu arbeiten. Und ich kenn da auch noch andere. Das hängt aber davon ab, was für Ansprüche du hast und wie schnell du im Lernen bist.
Zu Chemie muss ich allerdings sagen, dass sich die Prüfung geändert hat. Viele von uns haben nur die Altklausuren damals gemacht und sind damit auf die Nase gefallen... Sie ist etwas schwieriger geworden, würd ich sagen. Ich will dir damit aber keine Angst einjagen, machbar ist das auf jeden Fall. Und mit Bio wird einem auch schön viel Angst eingejagt... Ist aber auch machbar - allerdings doch zeitaufwendig.
Hm, jetzt hast du zwei etwas gegensätzliche Meinungen... Ich hoff es bringt dir ein bißchen was dich in eine Typkategorie einzugliedern. ;-)
Wenn du noch Fragen hast - frag ruhig
Lg, Ann
01.07.2008, 22:12
Studium=sehr schwer und viel Zeitaufwand? Beitrag #6 (permalink)
danke euch beiden für eure Antworten!
Hat mir sehr geholfen!
Also ich habe jetzt noch mal den Stundenplan studiert und sehe jetzt etwas klarer, was die 5 Module von Ökotrophologie angeht. So wie es aussieht habe ich auch an jedem Tag Uni, aber nur Mittwochs den vollen Tag, sonst nur entweder vormittags oder nachmittags. Geht also
Und ich denke ich werde dann auch keine Ernährungswissenschaften studieren sondern Öko. Aber werde mich mal für beides bewerben, ist vielleicht besser?
Aber ich traue es mir zu zu studieren, denke aber dass ich auch grade am Anfang keine Zeit haben werde unter der Woche noch zu arbeiten und vielleicht auch nicht am Wochenende.
Denn ich muss mich echt erstmal umstellen und will auch nicht von Anfang n den Faden verlieren sondern gut mitkommen. Hab bestimmt viel Nachholbedarf
Aber wie ich gelesen habe, ist es ja so, dass die Klausuren innerhalb der Vorlesungszeit sind oder?
Also dass heisst dass ich dann in den Semesterferien keine Klausuren habe und ja dann da arbeiten gehen könnte.
Gut, das wird schon. Vielleicht klappts ja auch gar nicht. Abwarten.
Werde jetzt erstmal meine Bewerbungsunterlagen wegschicken.
Achso, noch ne Frage:
Stimmt es, dass von Anfang an angefangen wird? Also dass man nicht viele Vorkenntnisse haben muss, sondern alles von 0 quasi erklärt wird?
Was habt ihr denn überhaupt vor nach dem Studium zu arbeiten?
Wie sehen denn da die Erfolgschancen aus was zu finden?