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23.03.2006, 14:45
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studium nach pta ausbildung? Beitrag #1
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 23.03.2006
Beiträge: 7
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studium nach pta ausbildung?
Hi!
ich mache gerade eine Ausbildung zur Pharmazeutisch-Technischen-Assistentin, möchte aber danach noch studieren und interessiere mich sehr für den Studiengang Ernährungswissenschaften/ Oecotrophologie... hab mein abi mit 2,1 gemacht und würd gern nach mönchengladbach gehn...wie stehn da meine chancen? ist einer von euch zufällig in mg und kann mir ein paar tipps geben? Mich würd auch interessieren ob jemand dabei ist der wie ich vorher Ausbildung zur PTA gemacht hat....
freu mich über jede Antwort
lg
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09.05.2006, 12:53
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studium nach pta ausbildung? Beitrag #2
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 09.05.2006
Beiträge: 10
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Hallo Kugelblitz!
Ich habe auch eine Ausbildung zur PTA gemacht. Bin seit dem 7.März fertig. Jetzt bewerbe ich mich gerade bei allen Unis für Ökotrophologie und Ernährungswissenschaften. Zum Studium kann ich dir deswegen leider nichts sagen. Wo machst du denn deine PTA-Ausbildung? Und wann bist du fertig?
Viele Grüße, Tina
P.S. Habt ihr auch Ernährungskunde in der Schule?
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11.05.2006, 11:24
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studium nach pta ausbildung? Beitrag #3
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 20.02.2003
Ort: Ein Nordlicht in München
Beiträge: 184
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Hallo Ihr beiden (und alle anderen PTAs, die sich hier tummeln  ),
darf ich fragen, warum Ihr nicht in Eurem Beruf - also als PTA - arbeiten möchtet?
Bei mir ist es nämlich (fast) umgekehrt. Ich bin Diätassistentin und habe in den letzten Jahren als Ernährungsberaterin gearbeitet. Seit einiger Zeit spiele ich allerdings mit dem Gedanken, etwas anderes zu machen. Eine Idee wäre, eine Ausbildung zur PTA zu absolvieren... (Hab vor einigen Jahren schon mal in einer Apotheke gearbeitet und das hat mir recht gut gefallen.)
Insofern würde mich interessieren, warum Ihr noch ein Studium dran hängen wollt? Liegt es an der Tätigkeit, die Euch nicht zusagt oder ist der Arbeitsmarkt für PTAs (auch) so miserabel?
Würde mich freuen, wenn Ihr a bisserl dazu sagen könntet! 
Schöne Grüße
Anja
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13.05.2006, 21:54
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studium nach pta ausbildung? Beitrag #4
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 09.05.2006
Beiträge: 10
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hallo anya!
Aaaalso...ich habe ganz viele Gründe, warum ich nicht in dem Beruf der PTA arbeiten will. Ich hoffe, daß ich damit keinem auf den Schlips trete, aber für mich ist das einfach nichts.
1. Man verdient ja wirklich sehr wenig. Ich kenne niemanden, der so wenig wie ich verdient, auch nicht die, die eine Ausblidung gemacht haben und nicht studiert haben. Und das, obwohl man die Ausbildung mit ca. 6000 Euro selber bezahlen muss und kein Geld verdient, wie in anderen Ausbildungen.
2. Ich persönlich finde (kann aber auch an meiner Apotheke gelegen haben), daß die Hierarchie in einer Apotheke ziemlich ausgeprägt ist und da man als PTA ja sowohl unter dem Chef als auch unter den Apothekern steht, muss man einfach alles machen, was einem gesagt wird und man kann nicht so richtig eigene Ideen einbringen, bzw. muss immer auf die "Genehmigung" warten.
3. Ich hasse es, den ganzen Tag einen Kittel zu tragen:-) (und bei uns in der Apotheke auch noch eine weisse Hose).
4. Man arbeitet quasi nur mit Frauen zusammen und das bedeutet leider oft "Zickenkrieg", Lästereien usw.
5.Man kann die Kunden meist nur kurz beraten und keine "Beziehung" zu ihnen aufbauen.
6. Ich persönlich nehme nicht oft Medikamente, nur wenn es nicht anders geht und deswegen tat ich mich schwer damit, anderen Menschen welche zu empfehlen. Ich denke, daß viele Medikamente heutzutage( also sowas wie Nasentropfen, Kopfschmerztabletten etc.) ihren Sinn nur darin haben uns allen noch etwas mehr Bequemlichkeit zu verschaffen und darüber hinaus verlernt der Körper, sich selbst zu wehren. Wir hatten einen Mann in der Apotheke, der alle zwei Wochen kam und sich zwei Packungen Thomapyrin gekauft hat. Es war klar, daß er von Schmerzmitteln abhängig ist und schon diesen Kopfschmerz entwickelt hat, den man von Kopfschmerzmitteln bekommt. Und trotzdem musste ich sie ihm immer verkaufen, weil mein Chef halt das dicke Geld machen wollte und ihm der Mensch einfach egal war. Und das meine ich, wenn ich sage, daß mir das eigenverantwortliche Handeln gefehlt hat.
7. Man kann sich nicht wirklich hocharbeiten. Es gibt zwar viele Seminare und Weiterbildungen, z.B. im kosmetischen oder ernährungstechnischen Bereich und viele PTAs werden auch übertariflich bezahlt, aber man bleibt halt immer PTA.
Ich weiss, daß klingt jetzt sehr negativ. Ich kriege das nicht wirklich objektiv hin. Ich wollte dir gerne alle Dinge sagen, die mir leider zu spät aufgefallen sind (ich kam erst ans Verkaufen, als ich in meinem halbjährigen Praktikum in der Apotheke war, nachdem die zwei Jahre Schule schon vorbei waren), damit du alle Aspekte in deine Entscheidung miteinfließen lassen kannst!
Ich kenne auch viele Frauen, die den Beruf echt gerne mögen und die den alten und teilweise ja auch sehr kranken Menschen total lieb helfen und echt dadrin aufgehen. Es kommt halt wie bei allem auf die persönlichen Werte und Vorlieben an. Aber die Dinge, die ich genannt habe sind, wie ich es in 4 verschiedenen Apotheken erlebt habe, überall gleich. Mal mehr, mal weniger stark ausgeprägt.
Ich würde mich freuen, wenn du nochmal antwortest. Ich hoffe ich habe es nicht übertrieben:-)
Lieben Gruß, Tina
P.S. Mich würde interessieren, ob du den Beruf auch so erlebst wie ich, Kugelblitz...weil du willst ja auch noch studieren.
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13.05.2006, 22:00
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studium nach pta ausbildung? Beitrag #5
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 09.05.2006
Beiträge: 10
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Hallo Anya!
Ich hab noch vergessen zu erwähnen, daß der Arbeitsmarkt für PTAs ganz fantastisch ist. Ehrlich. Meine Freundinnen aus der Ausbildung haben alle ziemlich einfach eine Stelle bekommen und ich wäre von meinem Chef auch übernommen worden, wenn ich hätte bleiben wollen. Der Leiter unserer PTA-Schule sagte, es kämen 3 Stellen auf eine PTA. Und in den Stellenanzeigen gibt es auch superviele Apotheken, die PTAs suchen. Wenn man allerdings ins Büro oder in die Industrie will, sieht es schon ganz anders aus. Naja, ich denke, das ist ja auch sehr wichtig bei der Entscheidung. Und da hat der Beruf einen großen Pluspunkt verdient. Was ich übrigens noch blöd finde(ich kann gar nicht mehr aufhören  ) ist, daß man immer (fast immer) bis halb sieben arbeiten muss und jeden zweiten Samstag.
Ich höre jetzt auf.
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15.05.2006, 14:35
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studium nach pta ausbildung? Beitrag #6
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 20.02.2003
Ort: Ein Nordlicht in München
Beiträge: 184
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Danke!
Hallo Tina,
vielen Dank für Deinen sehr ausführlichen Bericht! Trotzdem sind mir noch ein paar Punkte eingefallen:
1. Darf ich fragen, wie viel man als PTA in einer Apotheke verdient?
2. Du schreibst, daß Du etwa 6000 Euro in die Ausbildung investiert hast. Ich nehme mal an, daß es sich dabei in erster Linie um Schulgeld handelt? Wo bzw. in welcher Stadt hast Du die Ausbldung gemacht? Weißt Du, ob es auch PTA-Schulen gibt, die kein Schulgeld erheben?
Im Schulgeld sehe ich nämlich mein persönliches Problem. Hatte mich mal über die hiesige PTA-Schule (München) informiert und die nehmen leider auch ein "saftiges" Schulgeld... 
Freue mich auf Antwort von Dir! 
Liebe Grüße
Anja
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16.05.2006, 17:09
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studium nach pta ausbildung? Beitrag #7
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 09.05.2006
Beiträge: 10
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Hallo!
Hallo anya!
Ich war in Köln in der PTA-Lehranstalt. Die 6000 Euro bezogen sich auf das Schulgeld, genau. Da kostete es 250 Euro im Monat. Plus ein paar Bücher, einen Kittel und einen Gewichtssatz. Die meisten PTA-Schulen sind leider staatlich nicht gefördert, deswegen der Preis. :-(
In Aachen-Basweiler gibt es eine Schule, die kostet "nur" 100 Euro im Monat. Da wollte ich zuerst hin, haben mich aber nicht angenommen. In Bonn gibt es auch noch eine Schule, die kostet aber glaube ich auch um die 250 Euro. Es soll aber auch Schulen geben, die nichts kosten. Habe ich mal gehört. Aber leider weiss ich genausowenig wie du wo die sind. Vielleicht weiss das "BIZ" im Arbeitsamt mehr.
Ein paar in meiner damaligen Klasse haben Bafög gekriegt. Vielleicht würde das bei dir auch klappen?
Ein paar sind auch während der Ausbildung in einer Apotheke arbeiten gegangen, was auch für die Ausbildung sehr nützlich ist. Sie durften teilweise auch schon bedienen, Stundenlohn ca. 7 Euro. Ich persönlich hätte das aber zeitlich nicht geschafft, denn die Ausblidung nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Viel lernen und auch die Zugfahrten (ich musste immer eine Stunde mit dem Zug nach Köln fahren) rauben einem Zeit. Man hatte mir schon vor der Ausblidung gesagt, daß die Ausbildung keine Zeit zum arbeiten gehen lässt, aber geglaubt habe ich es erst, als ich selber mittendrin steckte. Aber wie gesagt, ein paar haben es tatsächlich geschafft!
Verdienen tut man 1600 Euro brutto laut Tarif. Netto kommt dann ja ca. 1200 Euro raus. Haben meine PTA-Freundinnen mir gesagt, ich bin ja gar nicht mehr richtig arbeiten gegangen nach der Ausbildung.
Und im halben Jahr Praktikum während der Ausbildung monatlich 390 Euro Netto.
Habe ich dir weitergeholfen? Ich hoffe es. Mich würde interessieren, ob du dich entscheidest es zu machen oder etwas anderes machst! Ich freue mich auch auf deine Antwort 
Liebe Grüße, Tina
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18.05.2006, 11:37
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studium nach pta ausbildung? Beitrag #8
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 20.02.2003
Ort: Ein Nordlicht in München
Beiträge: 184
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Hallo Tina,
nochmals vielen Dank für Deine Ausführungen! Du hast mir auf jeden Fall weitergeholfen.
Ich werde mich mal beim BIZ informieren, ob und wo es PTA-Schulen gibt, die kein Schulgeld nehmen. Auch wenn ich fürchte, daß mir das nicht viel nützen wird, da ich ortsgebunden bin. (Möchte keine Fernbeziehung.) Naja, und die nächstgelegenen Schulen in München und Augsburg kosten leider...
Zum Thema Bafög müßte ich mich auch mal umhören. Fakt ist, daß ich „so viel“ Geld bekommen müßte, daß ich das Schulgeld und meinen Lebensunterhalt finanzieren könnte. Denn nebenbei arbeiten würde ich vermutlich auch nicht schaffen. (Hab ich schon nicht während meiner DA-Ausbildung auf die Reihe bekommen.)
1600 Euro brutto ist wirklich nicht sonderlich viel. Allerdings habe ich auch als Diätassistentin bzw. Ernährungsberaterin keine Reichtümer erwirtschaften können. Insofern wähle ich immer die „falschen“ Jobs aus... 
Wie bist Du eigentlich mal auf die Idee gekommen, PTA zu werden? Und was reizt Dich nun ein Studium der Oecotrophologie bzw. Ernährungswissenschaften bzw. dem Beruf der Ernährungsberaterin – wenn ich so neugierig fragen darf?
Viele Grüße
Anja
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