Hallo Klara,
Deine Frage ist absolut verständlich, in diesem generellen Ansatz aber schwer beantwortbar und für Dich eigentlich nicht nützlich. Jeder Hochschul-Standort, der Ökotrophologie anbietet, ist anders. Wir müssten also zunächst eigentlich wissen, wo Du studieren magst.
Das Studium ist aber generell inzwischen überall modularisiert, das bedeutet, dass Du einzeln belegbare Einheiten hast, die Du (im besten Fall) natürlich auch nach Ihrer zeitlichen Lage auswählen kannst. Es gibt aber immer auch Pflichtmodule, die Du null beeinflussen kannst.
Gleichzeitig will ich Dir aber Mut machen: die Hochschulen merken langsam, dass sie aktiv etwas tun müssen, um Studierende zu gewinnen (und zu halten), die ggf. sonst nicht studieren würden, und da gehören Menschen mit Kindern auf jeden Fall dazu.
Als Gießener habe ich (wie immer

) vor allem die Angebote hier im Auge. Da gab es zum einen ein eigenes Modellprojekt
„Studieren und Forschen mit Kind“ (übrigens: betreut von der
Professur für Wirtschaftlehre des Haushalts und Verbrauchsforschung aus dem Fachgebiet Ökotrophologie), aus dem unter anderem die Website
http://www.kind-und-studium.de/ entstand. Beide Seiten haben tolle Infos, die teilweise auch für andere Hochschulen übertragbar sind.
Es gibt in Gießen aber auch ein Tagesmütternetz für Studierende, Eltern-Kind-Räume, eine eigene Uni-Kita (Justus-Kids) und AnsprechpartnerInnen, die Dir persönlich weiterhelfen.
In Hessen sind alle Hochschulen zertifiziert nach dem
audit familiengerechte hochschule und haben sich damit selbst verpflichtet, in dem Bereich besser zu werden.
Jetzt würde mich natürlich interessieren, wie das an den anderen Hochschulen so ist - gibt es da ähnliches?
Neugierig, und in der Hoffnung, Dir geholfen zu haben, grüßt