HI.
Ja, ich habe mich ein wenig informiert, bin aber nicht soooo viel schlauer wie vorher.
Also man kann die Rotationsdiät wirklich als etwas ähnliches wie die Eliminationsdiät oder Suchdiät betrachten,nur etwas komplizierter. immer ein paar Tage Pause von einem Lebensmittel, bevor man es wieder essen darf.
laut Erfahrungsberichten ist das recht erfolgreich, aber auch sehr umständlich. Beispiel Apfel: Ich darf nicht nur den Apfel selbst in den nächsten 3/4 Tagen essen, sondern auch keine Apfelprodukte, Apfelsaft o.ä.. nicht so prickelnd. angeblich auch bei neurodermitis wirksam, laut diesen erfahrungsberichten.
Von Ernährungsberatern bekam ich zu hören, daß sie diese "Diät" nicht verwenden, da sie zum einen sehr umständlich ist (dann lieber Eliminationsdiät) und zum anderen ja der Placeboeffekt, also die psychologische Seite- eine sehr große Rolle spielt. also wieder auf wackligen Beinen, an sowas klammer ich mich nicht gerne.
Abnehmen kann man damit theoretisch anscheinend auch, von der DGE akzeptiert, aber keine allgemeingültigen Aussagen.
Von Deutschlands befragten Allergologen kam u.a. die Antwort, daß der Sinn einer Trennung der Pflanzenfamilien und ein notwendiger bestimmter Tagesrhythmus zweifelhaft sind.
Studien von Pubmed lehnen die RD entweder konsequent ab oder halten sie bei umweltbedingten Krankheiten (whatever sie meinen) für sinnvoll.
Schlußfazit: Keiner weiß was ;-)
Weiter habe ich mich jetzt auch nicht mit der Thematik beschäftigt, da scheinbar nichts wirklich handfestes zu finden ist.
Ich hoffe, ich habe die Neugier damit ein wenig gestillt ;-)
Gruß, Ines