Hallo Yosei,
Es gibt auch noch andere allergische Reaktionen in Bezug auf Milchprodukte, aber da ist auch Juckreiz..mit im Spiel.

1.)Kuhmilcheiweißallergie
Es gibt folgende Milcheiweißstoffen in der Milch:
-Caseinogen
-Lactalbumine
-Lactglobuline worauf Du allergisch reagieren kannst,
bei Milcheiweißintoleranz.
Milch ist auch noch in vielen anderen LM verarbeitet,
wenn auch manchmal nur im geringen Anteil in versteckter Form.
Kasein Milchallergie
Vorkommen in der Milch von
- Schaf,
- Ziege,
- Stute.
Eine Vorbeugung der Milcheiweißallergie ist nur durch vollkommenen Verzicht,
auf Kuhmilchprodukte zu erreichen.
Folgende Beschwerden können nach dem Verzehr von
Kuhmilch oder -,produkten
wie Joghurt, Käse oder Quark (Topfen) auftreten.
Symptome:
-Juckreiz
-Erbrechen
-Durchfall
-Nasenschleimhautentzündung
-Asthma
-Nesselausschlag.
Chronische Form
Die chronische Kuhmilchproteinintoleranz entwickelt sich meist nach einer
vorhergegangenen Schädigung der Darmschleimhaut,
zum Beispiel durch eine Infektion.
Sie ist häufiger als die akute Form.
Der Darm kann so sehr geschädigt sein,
dass Nährstoffe nicht mehr vollständig aus der Nahrung
aufgenommen werden können.
Der Verdacht auf eine Kuhmilchallergie wird meist durch den engen,
zeitlichen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Milchprodukten
und dem Beginn der Beschwerden geweckt.
Eine Besserung der Beschwerden bei Verzicht auf Kuhmilch,
ist ein deutlicher Hinweis auf die Krankheit.
Die Therapie der Kuhmilchintoleranz besteht im vollständigen Verzicht auf
sämtliche Nahrungsmittel, die Kuhmilchprodukte enthalten.
Die Milcheiweißallergie heilt normalerweise zwischen dem 12. und 18. Lebensmonat von
alleine aus.
Es gibt ja noch andere Eiweißträger
Fleisch, Fisch und Geflügel, Eier,
(incl. Albumine und Globuline) oder
Sojaprodukte, Leguminosen, Getreide,Kartoffeln.
Auf ausreichende Calciumversorgung achten!
Milch ist auch noch in vielen anderen LM verarbeitet,
wenn auch manchmal nur im geringen Anteil in versteckter Form.
Milchallergie würde ich auf jeden Fall genau austesten lassen.
Diese Milchallergie lässt sich durch:
-Pricktestung
-Prick-to-Prick-Testung mit Nativ-milch-produkten diagnostizieren.
2.)K E I M E
Es kann aber auch eine andere Allergieform sein nämlich die Keime in der Milch:
- Bakterien,
- Sporen,
wobei die Sporen schwer zu bekämpfen sind,
weil sie behüllte Viren sind und bei günstigen Lebensbedingungen aktiv werden.
In pasteurisierter schonend(71-85°C) erhitzter Milch,
wobei die Dauerformen nicht abgetötet wurden,
dürfen beim Verlassen des Milchhofes
500.000 Keime pro 100ml Milch enthalten sein.
Gelangen diese Sporen in den Darm,
werden sie in dem günstigen Millieu wieder aktiv,
das führt zu Blähungen bzw. zu Symptomen ähnlich einer Laktoseintoleranz.
Für diese Beschwerden sind dann pathogene Keime wie:
-Listerien
-Enterbacteriaceen
-Clostridiensporen verantwortlich.
Ultrahocherhitzte Milch wird kurz auf 135 - 150°C erhitzt,
dadurch entsteht dann H-Milch, Haltbare Milch.
Ob dann alle wirklich abgetötet sind in der kurzen Zeit weil....
in Krankenhäusern wird um Thermophile Sporen (hitzeliebende umhüllte Viren) abzutöten,
bei feuchter Hitze 134°C die Temperatur über 1 Std. gehalten!!!
Der Körper reagiert allergisch indem das...
H I S T A M I N (Allergiehormon)
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eine allergische Reaktion auslöst, wobei vermehrt das
Gefäßdilatierenden, Allergieauslösenden,
Hormon Histamin ausgeschüttet wird kann entstehen,
es treten dann:
Histaminkopfschmerz,
Flusch ( Erröten),
Durchfälle,Bauchkrämpfe, Erbrechen, Blutdruckabfall, Herzrasen, Juckreiz,
Quinködeme(plötzliches Anschwellen von Lippen, Lidern, Gesicht , Atemnot...)
das findet postprandial (nach den Mahlzeiten) (10-60 Min.)statt.
Histamin hat normalerweise folgende Funktion zu erfüllen:
- Sekretsteuerung der Magensäure,
- Entzündungsmediator,
- Gefäßdiletant,
- Neurotransmitter.
Gute Besserung
liebe Grüße
I.Obermeier