Freie Hansestadt Bremen
Bei der Senatorin für Bildung und Wissenschaft ist im Referat 22 - Ministerielle und schulbetriebliche Aufgaben berufsbildende Schulen - zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer/eines
Referentin/Referenten für den Bereich der personenbezogenen Dienstleistungsberufe
Bes.Gr. A 15 BBesG bzw. Entgeltgruppe 15 TV-L
zu besetzen.
Im Referat 22 werden die ministeriellen Angelegenheiten aller berufsbildenden Schulen im Lande Bremen bearbeitet. Hierzu zählen die überregionalen und regionalen Grundsatzangelegenheiten der berufsbildenden Schulen, ihrer Schularten und Bildungsgänge, die Erarbeitung von Konzepten zur strukturellen Weiterentwicklung der beruflichen Bildung sowie die Fortentwicklung der Rahmenbedingungen für eine größere Eigenverantwortung und Entwicklung der berufsbildenden Schulen zu regionalen Berufsbildungszentren.
Das Referat 22 ist des Weiteren zuständig für die Organisation des Schulbetriebs in den berufsbildenden Schulen der Stadtgemeinde Bremen, übt die Rechts-, Fach- und Dienstaufsicht aus, unterstützt und berät die Schulen, insbesondere bei der Übernahme von Verantwortung für die Bildungsgangentwicklung und für die Qualitätsentwicklung und -sicherung ihrer Arbeit.
Der Arbeitsplatz umfasst im Wesentlichen folgende Aufgaben:
- Gestaltung und konzeptionelle Weiterentwicklung der Schularten und Bildungsgänge im Bereich personenbezogener Dienstleistungsberufe in öffentlicher und privater Trägerschaft (Berufsbereiche Ernährung und Hauswirtschaft, Gesundheit und Körperpflege, Textil, Mode, Leder; Bereiche Sozialwesen, Pflege)
- Gestaltung und konzeptionelle Weiterentwicklung der Schularten Fachoberschule, Doppelqualifizierende Bildungsgänge mit Abschluss der Fachhochschulreife und Berufsoberschule
- Rechts-, Fach- und Dienstaufsicht über öffentliche berufsbildende Schulen in der Stadtgemeinde Bremen vorrangig in den Bereichen Ernährung und Hauswirtschaft, Sozialpädagogik und Gesundheit
- Rechts- und Fachaufsicht über die privaten beruflichen Schulen mit staatlicher Abschlussprüfung im Bereich personenbezogener Dienstleistungsberufe
- Sicherstellung der Umsetzung bildungspolitischer Vorgaben
- Schul- und Qualitätsentwicklung durch Abschluss von Ziel- und Leistungsvereinbarungen mit den berufsbildenden Schulen des Aufsichtsbereichs
- Mitarbeit an Projekten und ggf. Steuerung spezifischer Projekte
Voraussetzungen:
- Eine abgeschlossene Lehrerausbildung für die Sekundarstufe II mit mehrjähriger möglichst einschlägiger Berufserfahrung an berufsbildenden Schulen
- Erfahrungen in schulischen oder vergleichbaren Leitungsaufgaben
Erwartet werden:
- Kenntnisse der aktuellen konzeptionellen bildungspolitischen Entwicklungen in den genannten Bereichen auf Landes- und Bundesebene
- Konzeptionelles, vernetztes und strategisches Denken und Handeln
- Organisations- und Koordinierungsgeschick sowie Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit im engeren Umfeld und mit außerschulischen Partnern und Institutionen
- Kenntnisse einschlägiger schul- und dienstrechtlicher sowie tarifvertraglicher Bestimmungen
- Bereitschaft zur Teamarbeit in einem Referat mit komplexen Aufgaben
- Bereitschaft zur Übernahme weiterer auch anderer Aufgaben aufgrund veränderter Schwerpunktsetzungen
Bewerberinnen und Bewerber, die solche Kompetenzen durch spezifische berufliche Aktivitäten und Erfahrungen - ggf. auch außerschulisch - oder Fortbildung erworben haben, werden gebeten, das in ihrer Bewerbung zu dokumentieren. Gesucht wird eine aufgeschlossene kooperative Persönlichkeit mit Planungs- und Handlungskompetenz, Konflikt- und Durchsetzungsfähigkeit, Kreativität und Eigeninitiative.
Haben Sie Interesse?
Dann bewerben Sie sich bitte mit den üblichen Bewerbungsunterlagen sowie kurzem Tätigkeitsbericht, ggf. Qualifikationsnachweisen, insbesondere für die beschriebenen Aufgaben aussagekräftiger Darstellung über Ihre Vorstellungen zur Wahrnehmung der ausgeschriebenen Aufgaben bis zum 3. November 2009 bei der
Senatorin für Bildung und Wissenschaft
111-03
Kennziffer 22-3 (bitte unbedingt angeben)
Rembertiring 8-12
28195 Bremen
Bewerbungshinweise:
Bitte fügen Sie Ihren Bewerbungsunterlagen keine Originalzeugnisse und -bescheinigungen bei. Bitte verwenden Sie auch keine Mappen und Folien. Die Bewerbungsunterlagen werden nur auf Wunsch zurückgesandt, falls Sie einen ausreichend frankierten Freiumschlag mitsenden. Andernfalls werden die Unterlagen bei erfolgloser Bewerbung nach Abschluss des Auswahlverfahrens vernichtet. Bitte geben Sie mit den Bewerbungsunterlagen eine Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in Ihre Personalakte ab.
Für nähere Auskünfte stehen Ihnen Herr Platter, Tel. (0421) 361-6915, sowie Frau Cordes, Tel. (0421) 361-2735, zur Verfügung.
Es können sich auch Teilzeitkräfte bewerben.
Schwerbehinderte Bewerberinnen bzw. Bewerber haben bei im Wesentlichen gleicher Eignung Vorrang.
Um die Unterrepräsentanz von Frauen in diesem Bereich abzubauen, sind Frauen bei gleicher Qualifikation wie ihre männlichen Mitbewerber vorrangig zu berücksichtigen, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.