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09.09.2010, 11:30
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Oecotrophologie-Studium ??? Beitrag #1
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 09.01.2010
Beiträge: 2
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Oecotrophologie-Studium ???
Hallo,
ich bin 17 und mache in einem Jahr Abitur. Nach dem Abi würde ich gerne studieren. Oecotrophologie hört sich für mich sehr interessant an, da ich mich sehr für Ernährung interessiere und auch für die Abläufe in unserem Körper.
Jedoch findet man über Google nur sehr allgemeine Sachen zum Oecotrophologie-Studium, darum frage ich nun euch wie ich mir das Studium vorzustellen habe:
Wie läuft das Studium ab?
Was für Schwerpunkte werden behandelt bzw. kann man auswählen?
Ist es so interessant wie man es sich vorstellt?
Wird auch auf Ernährung im Zusammenhang mit Sport eingegangen? Wie sehr?
Wie sieht es mit den Naturwissenschaften aus? Muss man da auch so Formeln lernen wie in Chemie, da wo man sich fragt was das für einen Sinn haben soll? Oder lernt man da eher Formeln, die einem einleuchten und auch wirklich was mit der Praxis zu tun haben?
Wie sieht es denn mit der Anzahl der Wochenstunden aus?
Ihr seht schon, dass ich sehr viele Fragen habe. Bitte schreibt einfach alles, was ihr für wichtig empfindet damit ich mir ein Urteil bilden kann ob das was für mich ist.
Vielen Dank
andy92
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11.09.2010, 22:12
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Oecotrophologie-Studium ??? Beitrag #2
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Student/in FH Fulda
Registriert seit: 24.08.2006
Ort: Hünfeld
Beiträge: 164
Meine Hochule:
HS Niederrhein Mönchengladbach
Status:
Absolventin
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Hallo,
ich kann dir sicher einiges beantworten, aber das Studium läuft an den verschiedenen Studienorten unterschiedlich ab. die unis und fhs haben verschiedene schwerpunkte. in halle zb gibt es als master sport und ernährung, aber das ist eher für absolventen aus dem sportbereich. in fulda wurde ein seminar auf freiwilliger basis angeboten, dass sport und ernährung hieß, ansonsten wird es immer mal angesprochen, weil die beiden felder ernährung und sport ja sehr eng zusammenhängen. aber auch das variiert sicherlich.
allgemein gesehen gibt es ziemlich viele schwerpunkte, das kann man so nicht sagen, jedoch gibt es generell schwerpunkte im bereich bwl, zb marketing, oder im bereich ernährung oder im verbraucherbereich oder forschungsbezogen oder auf beratung bezogen. etc.
die frage, ob es so interessant is, wie man es sich vorstellt, kann ich persönlich klar mit ja beantworten. ich finde toll, dass man quasi mehrgleisig fährt,die möglichkeiten sind sehr breit gefächert. ob das angebot deinen interessen nachkommt kannst du nur selbst entscheiden.
die anzahl der wochenstunden ist sehr unterschiedlich. ich nehme an dass du die präsenzzeit an der uni/fh meinst? je nach ort wird mehr oder weniger mehr wert auf eigenständiges arbeiten gelegt. das wird wohl primär an fhs der fall sein. aber eine generelle aussage ist wirklich schwierig. soweit ich weiß wird ein studium offiziell so konzipiert, dass es einer 40 stunden arbeitswoche gleichkommt, aber das ist meiner meinung nach nicht zu vergleichen  )
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14.09.2010, 11:43
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Oecotrophologie-Studium ??? Beitrag #3
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Moderator Absolvent/in Uni Gießen
Registriert seit: 27.08.2002
Ort: Universitätsstadt Gießen in der Region Mittelhessen
Beiträge: 839
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Hi,
Rebeccili hat schon vieles gesagt, deswegen will ich nur ergänzen, dass es an der Justus-Liebig-Universität Gießen auch einen Bachelor-Studiengang Bewegung und Gesundheit gibt. Dieser wird federführend von den SportwissenschaftlerInnen angeboten und hat dementsprechende Schwerpunkte, Details findest Du hinter dem Link.
Ansonsten sind die Studiengänge (FH/Uni, praktisch/wissenschaftlich, generell/spezialisiert) in der Tat so ausdifferenziert, dass man Deine generellen (und berechtigten) Fragen so allgemeinen gar nicht mehr beantworten kann.
Gruß vom
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15.09.2010, 17:23
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Oecotrophologie-Studium ??? Beitrag #4
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 09.01.2010
Beiträge: 2
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Hallo,
danke für die aufschlussreichen Antworten.
Ich habe mich weiterhin informiert und tendiere momentan zu einem Fernstudium und gleizeitigen Ausbildung in einem Fitnessstudio. Kennt sich da wer aus was besser ist BSA, DHFP oder die SAFS. Ich würde mich dann in Richtung Ernährungsberatung in zusammenhang mit Sport spezialisieren und mich nach Abschluss des Studiums evtl. selbstständig machen bzw. nach Möglichkeit in enger Zusammenarbeit mit dem Studio meiner Ausbildung dort einen neuen Sektor Ernährungsberatung unter meiner Leitung eröffen.
Das ist vielleicht ein bisschen praktischer als ein reines Studium.
Was haltet ihr davon?
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15.10.2010, 23:39
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Oecotrophologie-Studium ??? Beitrag #5
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 17.05.2008
Beiträge: 103
Meine Hochule:
Uni Gießen
Status:
Studentin
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Der Begriff "Ernährungsberater" ist ja noch kein anerkannter Beruf, soweit ich das mitbekommen habe. Ich kann schlecht beurteilen, ob deine Entscheidung gut oder schlecht ist. Wenn du dir eigenstehst, dass ein reines Studium nichts für dich ist, dann eignet sich eine Ausbildung oder ein duales Studium sicher besser, denn die Motivation sollte schon da sein.
Und übrigens:
Zitat:
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Wie sieht es mit den Naturwissenschaften aus? Muss man da auch so Formeln lernen wie in Chemie, da wo man sich fragt was das für einen Sinn haben soll? Oder lernt man da eher Formeln, die einem einleuchten und auch wirklich was mit der Praxis zu tun haben?
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Ernährung hat nun einmal sehr viel mit Chemie zu tun. Du wirst um gerade um Biochemie, sprich Kohlenhydrate, Fette, Proteine etc. einfach nicht drumherum kommen. Man kann die gesamten Stoffwechselwege im Körper des Menschen nicht ohne Chemie erklären. Wenn du dich nicht sonderlich dafür interessiert oder gar nicht begeistert bist, dann würde ich mir die Sache gut überlegen. Wobei Oökotroph. noch weniger naturwissenschaftlich ausgerichtet ist als die reine Ernährungswissenschaftn an den Unis.
ALles gute bei der Entscheidung.
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