Ich habe die Frage auch in einem anderen Forum gestellt und dort war jemand auf die grandiose Idee gekommen, mal bei Wikipedia reinzuschauen:
Definition lt.
www.wikipedia.de zu Obst:
Zitat:
Der Begriff Obst stammt aus dem Althochdeutschen (obez „Zukost“) und meinte ursprünglich alles, was außer Brot und Fleisch verzehrt wurde, auch Hülsenfrüchte, Gemüse und Ähnliches.
Heute ist es ein Sammelbegriff der für den Menschen genießbaren Früchte und Samen von meistens mehrjährigen Bäumen und Sträuchern, die zum größten Teil roh gegessen werden können (Frischobst).
Die Unterscheidung zwischen Obst und Gemüse ist unscharf. In der Regel stammt Obst von mehrjährigen, Gemüse von einjährigen Pflanzen und der Zuckergehalt beim Obst ist meistens höher. Botanisch gesehen entsteht Obst aus der befruchteten Blüte. Gemüse entsteht aus anderen Pflanzenteilen. Paprika, Tomaten, Zucchini, Kürbisse und Gurken sind zwar Früchte, werden aber gemeinhin wegen der fehlenden Süße bzw. Säure nicht als Obst, sondern als Fruchtgemüse bezeichnet. Rhabarber hingegen ist ein Pflanzenstängel, wird aber auch als Obst verwendet.
Die unten beschriebene Einteilung von Obst (Kernobst, Steinobst …) ist die heute im Handel übliche. In der Botanik dagegen fasst man unter dem Sammelbegriff Obst „alle diejenigen kultivierten oder wild wachsenden Samen und Früchte zusammen, die im allgemeinen roh gegessen werden und von angenehmem, meistens süßlichem oder säuerlichem Geschmack sind. Sofern es sich dabei um Samen handelt, sind diese wegen des Kaloriengehalts meistens sehr nahrhaft, während Früchte, deren Samen vielfach nicht mit verzehrt werden, in der Regel Fruchtfleisch mit hohem Wassergehalt darstellen. Sie haben deshalb meistens nur einen geringen Nährwert, haben dagegen meistens einen hohen Gehalt an Vitaminen und Mineralsalzen“. (Franke, W.) Im Artikel Nutzpflanzen wird die in der Botanik geläufige Einteilung von Obst (Samenobst, Fruchtobst …) verwendet. (Quelle: Franke, W.; Lit. vergleiche Nutzpflanzen).
Und hier die Definition lt.
www.wikipedia.de zu Gemüse:
Zitat:
Gemüse ist ein Sammelbegriff für essbare Pflanzenteile, wild wachsender oder in Kultur genommener, meist ein- oder zweijähriger krautiger Pflanzen. Im Gegensatz zu Pflanzen oder Pflanzenteilen, die vor allem wegen deren Speicherstoffe (Kohlenhydrate, Eiweiß und Fette) genutzt werden, und deshalb die Grundkost in unserer Ernährung darstellen, wird Gemüse als Beikost vor allem wegen seines Gehalts an Vitaminen, Mineralsalzen, Extraktstoffen und ätherischen Ölen verzehrt und wirkt zudem geschmacksbildend und appetitanregend. Zudem haben Gemüse aufgrund ihres hohen Anteils an Ballaststoffen eine wichtige Funktion für die Verdauung.
Vom Obst unterscheidet sich Gemüse darin, dass es vor dem Verzehr in aller Regel gekocht und zubereitet wird. Diese Bedeutung lag auch dem mittelhochdeutschen Begriff gemüese zugrunde: "Mus = gekochter Brei" aus allerlei Nutzpflanzen. Zudem zeichnet sich Obst durch den im rohen Zustand angenehmen, meist süßlichen oder säuerlichen Geschmack aus, während Gemüse im Allgemeinen mit Gewürzen etc. geschmacklich zubereitet wird. Gemüse ist im Unterschied zu Obst einjährig bzw. nur einmal tragend.
Eine andere Betrachtungsweise zwischen Gemüse und Obst bietet die Botanik. Während die Frucht einer Pflanze als Obst bezeichnet wird, besteht Gemüse aus unterschiedlichen Teilen einer Pflanze. Die Pflanzenarten, die Gemüse liefern, werden im Artikel Nutzpflanzen zusammengefasst, wobei diese dort nach morphologisch-botanischen Gesichtspunkten systematisch in Anlehnung an Franke, W. (Lit. s. dort) geordnet sind.