Hallo allerseits!
Paralia92, ich finde Deine Zeilen recht interessant, denn mir gefällt, dass sich jemand kritisch zu den negativen Seiten unserer Leistungsgesellschaft äußert. Insofern würde ich Deinen Beitrag gerne zu Diskussion stellen! Auch ich finde es sehr bedauerlich, wenn – egal wo bzw. in welchem Bereich - in erster Linie nur die Leistung zählt und anerkannt wird. Leistung und Leistungsdruck fördern doch bloß schlechte Eigenschaften wie Neid, Konkurrenzdenken und ähnliches. Ebenso wie Du bin ich der Auffassung, dass ganz andere Werte wirklich etwas bedeuten wie u.a. Umgangsformen, Charakter, Hilfsbereitschaft, Empathie, Ehrlichkeit, etc. Was nützen die besten Zensuren und das umfangreichste Fachwissen, wenn die soziale Kompetenz gleich null ist!?
Hast Du das Studium anders wahrgenommen als die Schulzeit davor? Ging es dort nicht auch im Wesentlichen um „das Eine“ – nämlich um Leistung? Werden in der Schule nicht auch die guten (fleißigen) Schüler „gestreichelt“ und die schlechten werden „bestraft“!?
Paralia92, Du schreibst, Du hättest das Studium aufgenommen und beendet. Darf ich so neugierig fragen, wie Du das meinst? Beendet im Sinne von abgebrochen oder im Sinne von abgeschlossen? Was machst Du zur Zeit?
Viele Grüße
Anja
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