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25.11.2004, 19:28
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Ökotrophologie-macht das Sinn? Beitrag #1
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 16.08.2004
Beiträge: 26
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Also ich finde es gut, dass das Studium so breit gefächert ist! Das bringt auch Vorteile auf dem Arbeitsmarkt, wenn man auf mehrern Gebieten Ahnung hat und nicht zu spezialisiert ist.
An der Uni lernt man sowieso nur die Grundlagen denk ich...im Arbeitsleben muss man sich dann ganz neu beweisen und weiterbilden muss man sich sowieso dauernd!
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26.11.2004, 08:28
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Ökotrophologie-macht das Sinn? Beitrag #2
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 10.04.2003
Beiträge: 17
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hast du konkrete beispielberufe, in denen diese interdisziplinarität von vorteil ist. wenn ich so die zeitungen so durchblättere, finde ich selten bzw. nahezu gegen null tendierend anzeigen, die konkret an okös gerichtet sind.
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26.11.2004, 08:46
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Ökotrophologie-macht das Sinn? Beitrag #3
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 09.09.2004
Beiträge: 148
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Hallo Ihr beiden!
Das Problem ist nicht nur bei ÖT so, sondern auch in vielen anderen Studiengängen. Für ÖT fällt mir jetzt an Berufen spontan ein:
- Produktentwicklung (man braucht Ahnung von Marketing, Lebensmittelkunde, Lebensmittelchemie und -mikrobiologie)
- Qualitätssicherung
- Beratung (Psychologie, Ernährungsmedizin, Lebensmittelkunde...)
- Facility Management usw.
Die Kommentare zu ÖT, es sei nichts ganzes und nichts halbes usw. kommen meiner Meinung nach von Leuten, die eh nicht viel über ÖT wissen bzw. denken, man würde "Kochen" studieren.
Gruss Bine
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26.11.2004, 13:14
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Ökotrophologie-macht das Sinn? Beitrag #4
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 16.08.2004
Beiträge: 26
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Naja, Berufe stehen da ja jetzt schon ein paar 
Also wenn ich Anzeigen durchsehe, dann sehe ich schon einige, wo AUCH Ökos gesucht werden...nie nur, da es ja noch so viele artverwandte Jobs gibt.
Also ich möchte später mal in die Produktentwicklung und ich finde es schon von Vorteil, wenn wir auch Ahnung von der Physiologie und von Marketing haben im Gegensatz zu Lebensmitteltechnologen z.B.
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26.11.2004, 15:08
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Ökotrophologie-macht das Sinn? Beitrag #5
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 09.09.2004
Beiträge: 148
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Hallo!
Sicher ist es von Vorteil, mehr als nur sein Spezialgebiet zu kennen. Gerade der Bereich Produktentwicklung ist da ein gutes Beispiel.
ÖT ist zwar mittlerweile gut bekannt, aber viele Arbeitgeber wissen nicht, dass viele Jobs auch mit uns besetzt werden können. Nicht nur schwebt immer der imaginäre Kochlöffel über uns, auch fehlt oft einfach das Wissen (auf Seiten der AG) oder die Lobby.
Auch aus arbeitsmarkt-technischen Gründen würde ich die Vielseitigkeit vorziehen, denn so kann man auch flexibler auf die Arbeitsmarktanforderungen reagieren. Stellt Euch doch mal vor, Ihr studiert und ackert jahrelang und habt Euch auf ein Fach spezialisiert und dann gibt es dort keine Jobs. Was anderes kann man auch nicht machen, da man dann zu spezialisiert ist.
Andererseits ist es natürlich gut, von einer Sache auch mehr zu wissen als nur die "Oberfläche". Aber dazu bietet die ÖT ebenfalls gute Möglichkeiten wie z.B. durch die Wahl eines Schwerpunktes. Auch mit einem Praktikum und der Diplomarbeit kann man sich spezialisieren.
Gruss Bine[Bearbeitet am: 26/11/2004 von Bine]
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28.11.2004, 23:13
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Ökotrophologie-macht das Sinn? Beitrag #6
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Moderator Absolvent/in Uni Gießen
Registriert seit: 27.08.2002
Ort: Universitätsstadt Gießen in der Region Mittelhessen
Beiträge: 839
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Ich empfinde Deine privatempirischen Behauptungen ("immer" "viele") als leicht provozierend. Wahrscheinlich sollen sie das sein. Genauso könnte ich nun schreiben: "Ich höre immer wieder von Ökotrophologen, die der Ansicht sind, genau die Interdisziplinarität des Studiums hat ihnen im Beruf so viel geholfen." Spötter oder Fans, das sind IMO Einzelfälle, die im Grunde keine Verallgemeinerung zulassen.
Zu Deiner Frage nur so viel: einige meiner KommilitonInnen haben im (inzwischen verflossenen) Diplomstudium den Pflichtanteil "Haushaltswissenschaften" als lästig empfunden. Gerade die, die dann einen Job in der Wirtschaft angenommen haben, waren aber anschließend heilfroh, etwas von Bilanzen, Buchführung u.ä. gehört zu haben. Ich denke, für mich ist die Mischung das richtige gewesen. Und dort, wo mir tatsächlich noch was fehlt, schaffe ich mir das in Eigeninitiative rauf.
[Bearbeitet am: 28/11/2004 von mh][Bearbeitet am: 28/11/2004 von mh]
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20.01.2005, 11:55
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Ökotrophologie-macht das Sinn? Beitrag #7
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 19.01.2005
Beiträge: 3
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Hallo,
Ihr solltet nicht außer Acht lassen, dass Ihr ebensogut im Pharmabereich einen guten Job finden könnt.
Während meiner Technikerausbildung habe ich mich mit Ernährunglehre rumschlagen müssen, und empfand das eher als lästig. Im Nachhinein muss ich sagen es ist schon wichtig zu wissen, wie Mensch sich vernünftig ernährt, wenn man gute Lebensmittel produzieren will.
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02.11.2005, 17:09
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Ökotrophologie-macht das Sinn? Beitrag #8
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 02.11.2005
Beiträge: 3
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da ich schon einige jahre raus bin aus dem studium der Ökotr., weiss ich nicht, wie es mittlerweile an den Lehreinrichtungen aussieht hinsichtlich der Programmierfertigkeiten und Statistik.
Ich arbeite heute für die Pharmaindustrie in der statistischen Programmierung. Ich hab es nicht leicht gehabt, da einen fuss in die SAS-Tür zu bekommen. Aus heutiger sicht kann ich nur vermuten, dass ein breiteres angebot an programmier-kursen im studium mir das leben leichter gemacht hätte.
Kann man erstmal SAS, dann hat man relativ gute chancen auf interessante jobs rund um die biometrie im pharmabereich. Vor allem in UK, USA und Holland.
Die ökotrophologie darf nmm. die datenverarbeitung nicht verpassen, denn in so vielen jobs wird ein wenig programmierung gern gesehen (Excel Makros, oder SPSS, SAS, Access, Web-Sprachen...).
Gruss
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