Hallo SusiP,
in der Wissenschaft ist es für Ökotrophologen genau so wie in den übrigen Berufsfeldern: man kann quasi überall unterkommen, muss aber bei der Bewerbung desweilen den Arbeitgeber überzeugen.
Von den Leuten, die in meinem Umfeld (in Gießen) Abschluss gemacht haben, sind einige in der Forschung gelandet, um nur ein paar willkürliche Beispiele neben den einschlägigen Universitäten zu nennen:
- Deutsches Institut für Ernährungsforschung
- Max-Rubner-Institut (Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel)
- Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie
- Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
- GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften
- Bundesinstitut für Risikobewertung
- Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE)
Diese Liste ist willkürlich, nicht abschließend und erst recht nicht repräsentativ.
Und ja, natürlich kann man den Doktor machen, die Ökotrophologie ist eine eigene Disziplin und am Ende ist man Dr. oec. troph. oder Dr. troph.
Ich habe in der Statistik(1) nachgesehen, wieviele das machen:
Code:
Studienjahr 05/06 06/07 07/08
Dr. oec. troph. 23 31 32
Dr. troph. 6 1 1
Ich hoffe, das hilft Dir weiter!?
(1) Quelle: Protokoll des 58. Fakultätentages für Agrarwissenschaften und Ökotrophologie am 14. und 15. Januar 2009 in HohenheimViele Grüße,