Habe zwar keine Erfahrung mit der HAW Hamburg, aber soweit mir
bekannt, kann man allen Vorlesungen auch als Gasthörer beiwohnen, also auch ohne Immatrikulation.
Mit 26 könntest du dich durchaus berechtigt zu den Ältesten im Studium zählen, was an sich, nichts vorteiliges oder nachteiliges ist.
Zur Frage mit den mündlichen Prüfungen, suchst du dir am besten eine kompetente Person aus der Studienberatung, die dir das mit Sicherheit erklären kann. An manchen Unis kann man die Prüfungsordnungen auch runterladen, nimmt aber verhältnismäßig viel Zeit in Anspruch bis man diese auch auf der entsprechenden Seite gefunden hat
Einen Job nachgehen, selbstverständlich, viele Studenten finanzieren ihr Studium mithilfe von Nebentätigkeiten. Womit man aber rechnen muss ist, dass du die Zeit, die du in diese Tätigkeit steckst, dir unterm Strich für das Studium fehlt. Es kann also durchaus sein, dass sich dein Studium unfreiwillig verlängert, wenn man nebenher jobbt. Aber prinzipiell ist das realisierbar, hängt von deinen organisatorischen Fähigkeiten ab
Es ist alles schaffbar, solange man sich mit Freude mit der Materie beschäftigt.
Kleine Anmerkung meinerseits. Ich habe letztes Jahr Abitur gemacht und im Abi gerade mal 2 von 15 Punkten geschrieben. Die Notwenidkeit sah ich nicht. Jetzt lerne ich neben meinem Zivildienst ein wenig Mathematik, wohlgemerkt denselben Stoff und habe halb so wenig Probleme mir dies selbst beizubringen als damals. Es ist also zu großem Teil eine Frage der Perspektive und des Antriebs. Ich weiß heute, die Mathematik, wenn man sich mit ihr beschäftigt, ist alles andere als abstrakt und nicht notwendig.
Solange Universitäten/Fachhochschulen auch einen gewissen Prozentsatz für Bewerber mit Wartesemestern haben, hast du meines Erachtens
sehr gute Chancen mit 12 Wartesemestern, da spielt der Notendurchschnitt keine Rolle.
Gruß Thomas