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Alt 24.01.2011, 00:02   Ich wundere mich... Beitrag #1
Scientist
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 15.01.2011
Beiträge: 8

Meine Hochule:
HAW Hamburg
Status:
Student
Standard Ich wundere mich...

dass hier im Forum eine äußerst geringe bis kaum eine Frequenz wahrnehmbar ist. Akut zum Dioxin-Skandal müssten sich hier doch etliche Ernährungsexperten, Lebensmittelverfechter und an sprudelnden Quellen sitzende Fachleute tummeln und um die Wette diskutieren. Aber: Fehlanzeige

Gibt es noch weitere diskrete Foren für, von und mit Ökotrophologen?

Und wenn ja, ist dort mehr los?

Mir ist langweilig... ich gehe schlafen!

Gute Nacht
Scientist
Scientist ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.01.2011, 10:06   Ich wundere mich... Beitrag #2
Scientist
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 15.01.2011
Beiträge: 8

Meine Hochule:
HAW Hamburg
Status:
Student
Standard

mh 7 hits... keine antwort ;-)
Scientist ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.01.2011, 22:16   Ich wundere mich... Beitrag #3
Sakura
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 17.05.2008
Beiträge: 103

Meine Hochule:
Uni Gießen
Status:
Studentin
Standard

Du hast völllig Recht, was das Forum hier angeht.
Die meisten, die hier etwas schreiben, haben Fragen zum Studium, zum Fachlichen selbst findet man hier wenig.
Ein Tipp von mir:
Schau mal ins Vegetarierforum, ist zwar manchmal irre nervig, auf wahnsinnige, extreme Bekehrer (meist die Veganer-Fraktion) zu treffen. Aber dort gibt es eine Menge Diskussionen, teils natürlich weit weg vom Sachlichen, aber viele dort setzen sich extrem mit ihrer Ernährung auseinander und haben fachlich einiges drauf.

LG
Svenja
Sakura ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.01.2011, 23:13   Ich wundere mich... Beitrag #4
thomas87
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 10.12.2007
Ort: Jena
Beiträge: 136

Meine Hochule:
Uni Jena
Status:
Student
thomas87 eine Nachricht über ICQ schicken
Standard

Ich lese gerne mit,.... zumindest wenn's hier mal was zu lesen gibt. Ansonsten tausch ich mich eher direkt mit meinen Mitstudenten aus was Fachliches angeht. Ich würd's ergänzend auch hier machen, aber nach meiner Erfahrung (seit gut 2 Jahren hier im Forum) muss man extrem lange auf Antworten warten und muss sich fast sicher sein, dass "nur" Studieninteressierte antworten,.... wenn überhaupt. Nichtsdestotrotz - Studierst du Scientist oder wie schaut's aus ?

Fragen an Sakura muss ich nicht stellen, man kennt sich ja privat hihi ^^

Grüße
thomas87 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.01.2011, 10:05   Ich wundere mich... Beitrag #5
Scientist
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 15.01.2011
Beiträge: 8

Meine Hochule:
HAW Hamburg
Status:
Student
Standard ja mensch...

´s gibt ja doch ein paar "ab-und-zu-Reingucker"!

Danke Euch!

Ich fühlte mich schon wie ein Lebendiger unter Zombies ;-)

Danke, Sakura für den Tipp, wer mal bei denen vorbeischauen. Deren Anzahl wird schließlich immer größer. Und die Weisheit der Vielen sollte man nicht unbeachtet lassen, gelle?!

Allerdings muss ich sagen, dass viel meiner Kommolitonen/innen sich bei weitem nicht so tief in die Materie vortrauen, wie ich. Sie lernen und Punkt. Keiner hinterfragt ob manches auch so richtig ist wie es dargestellt wird und fressen den Professoren meist aus der Hand. Aber wer die Geschichte der Wissenschaft ein wenig kennt, der weiß auch, dass es viele Dogmen gibt und nicht immer alles so stimmen muss, wie es derzeit dargelegt wird.
Nehmen wir allein die enormen Unterschiede in den Referenzwerten der täglichen Zufuhr an Vitaminen und Mineralstoffen. Die DGE gibt zB. weitaus geringere Werte vor als manch andere Institutionen. Die DGE arbeitet aber m.E. verstärkt mit der Lebensmittelindustrie zusammen, welche zudem einen großen Einfluss auf Professoren und dadurch (Multiplikatoreffekt) auf die Hochschulen und deren Studenten nimmt. Ihr versteht worauf ich hinaus möchte?!

@thomas87: Ich studiere seit 2006 an der HAW. Zudem bin ich gelernter Werbekaufmann und habe nach meiner Ausbildung ca. 3 Jahre im Marketing eines Versandhandels für Natur- und Rohkost gearbeitet. Dort ist meine Ansicht und Einstellung gegenüber der Ernährung gewachsen, allerdings nicht wissenschaftlich begründet und genau eben dies zählt ja in Deutschland ne Menge ;-)
Daher habe ich angefangen oec. troph. zu studieren. Leider muss ich viel arbeiten, um mich zu finanzieren und daher komme ich auf max. 4 Scheine pro Semester. Es zieht sich daher sehr in die Länge und befriedigend ist es auch nicht wirklich, aber ich wills dieses Jahr zu Ende bringen.

Wo studiert ihr denn?

LG
Scientist
Scientist ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.01.2011, 18:19   Ich wundere mich... Beitrag #6
Sakura
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 17.05.2008
Beiträge: 103

Meine Hochule:
Uni Gießen
Status:
Studentin
Standard

Ich war ab und zu mal hier:
http://www.vegetarier-forum.com/
Mittlerweile ist es mir aber oft zu nervig geworden, da zu viele Veganer meinen, sie wären bessere Menschen...
Also, schau selbst, ab und an findet man was Interessantes.

Ich darf endlich diesen Herbst mit dem Studium beginnen, bin derzeit im Labor, Praxisemester meiner Ausbildung zur MTA. Wo ich dann lande, ist noch ungewiss. Bevorzugt an einer Uni, bevorzugt in BaWü. Schauen wir mal, ob und was für Zulassungen ins Haus segeln Ökotrophologie wäre nicht so meine Richtung, ich interessiere mich am meisten für "Laborzeug" und möchte in Richtung Forschung/Entwicklung/Mikrobio (am besten alles zugleich).

Und ja, ich weiß, worauf du hinaus willst. Natürlich darf man sich nicht für die Worte der Profs ins Feuer legen. Das Hirn sollte schon online bleibenm mitdenken, abschätzen und urteilen. Aber letzlich sind wir auch auf das Wissen der Profs angewiesen und sollten einen Großteil "aufsaugen". Ob wir dann der Meinung sind, ist eine andere Sache.
Das mit den Werten seh ich doch auch im Labor, da sind referenzwerte teils auch weit gestreut, jeder Arzt diagnostiziert anders, jedes Gerät schreibt andere Sollwerte vor etc.
MAnchmal muss man den Referenzbereich weiter strecken, je nach Situation verkleinern.

Du hast ja schon einen ordentlichen Weg hinter dir, wenn du schon im Berufsleben warst. Ich hoffe, ich pack das Studium in den vorgegeben 6 Semestern...

@Thomas
Du hast mich lang nichts mehr gefragt
Schaff du erstmal deine Prüfungen, bitte mit einem ergebnis, dass mich (und nebenbei auch dich) zufriedenstellt ^^

lg
Sakura ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.01.2011, 18:35   Ich wundere mich... Beitrag #7
thomas87
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 10.12.2007
Ort: Jena
Beiträge: 136

Meine Hochule:
Uni Jena
Status:
Student
thomas87 eine Nachricht über ICQ schicken
Standard

Dass sich Menschen mit ihrem eigenen Studiengang kaum intensiver auseinandersetzen als es unbedingt nötig ist, halte ich allgemein für ein Phänomen unserer Gesellschaft. Man ist durch die jahrelange stupide Schulzeit dazu konditioniert. Man lernt, um gute Noten zu schreiben. Etwas anderes wird in der Schule nicht verlangt. Sich über den Stoff hinaus zu belesen oder Diskussionen aufzuwerfen, ist selten genug. Ehrlich gesagt bietet die Uni für solche Menschen kaum einen anderen Nährboden als die Schule.

Der Zeitplan der Vorlesungen, der Stoff, der vermittelt wird, gibt gar keinen besonders großen Spielraum Kontroverses zu diskutieren. Dafür würde zuviel Zeit flöten gehen.


Gerade im Gebiet Ernährungs(wissenschaft) - Studien in Hülle und Fülle. Empfehlungen für diese Art der Ernährung heute - morgen diese und jene Studien. Und dazwischen der Laie , der gerne mal die Avantgarde spielt, die es gar nicht gibt und angeblich längst vergessenes ausgräbt und sich wundert warum sein Heilsweg so wenig (wissenschaftliche) Beachtung findet. So interessant es ist über Ernährung zu sprechen, so leidig ist es oft auch, weil es kaum Grundlagen gibt, auf die man sich 100% verständigen kann.
Es geht in der Wissenschaft nunmal um signifikante Ergebnisse, was das heißt ? Irrtumswahrscheinlichkeit von 5 % ! 100% Sicherheit der Ergebnisse unmöglich.



Bin momentan erst am Ende des dritten Semesters an der Uni Jena, Halbzeit sozusagen für Bachelor
Aber immer noch sehr glücklich mit der Wahl meines Studiengangs. Oecotrophologie kam für mich nicht in Frage, weil ich den naturwissenschaftlichen Ansatz favorisiere. Ich wollte mein Studium nicht zu sehr verdünnen, indem ich mich zu breit aufstelle (wirtschaftliche Fächer zusätzlich). Kein Zweifel Oecotrophs sind ebenso wichtig, zusammen arbeiten wir ja trotzdem an der selben "Front".

Grüße




Edit: Svenja merk dir den Termin gut: 14. Februar 8:40 Uhr ! Humanbio mündliche Pürfung Bibber ! Danach sehr viel Zeit für dich ^^

Geändert von thomas87 (25.01.2011 um 18:38 Uhr)
thomas87 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.01.2011, 21:11   Ich wundere mich... Beitrag #8
Sakura
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 17.05.2008
Beiträge: 103

Meine Hochule:
Uni Gießen
Status:
Studentin
Standard

Zitat:
Gerade im Gebiet Ernährungs(wissenschaft) - Studien in Hülle und Fülle. Empfehlungen für diese Art der Ernährung heute - morgen diese und jene Studien. Und dazwischen der Laie , der gerne mal die Avantgarde spielt, die es gar nicht gibt und angeblich längst vergessenes ausgräbt und sich wundert warum sein Heilsweg so wenig (wissenschaftliche) Beachtung findet. So interessant es ist über Ernährung zu sprechen, so leidig ist es oft auch, weil es kaum Grundlagen gibt, auf die man sich 100% verständigen kann.
Es geht in der Wissenschaft nunmal um signifikante Ergebnisse, was das heißt ? Irrtumswahrscheinlichkeit von 5 % ! 100% Sicherheit der Ergebnisse unmöglich.
Spitze und treffend formuliert, da stehe ich hundertprozentig hinter.
Danke Thomas^^
Zitat:
Oecotrophologie kam für mich nicht in Frage, weil ich den naturwissenschaftlichen Ansatz favorisiere. Ich wollte mein Studium nicht zu sehr verdünnen, indem ich mich zu breit aufstelle (wirtschaftliche Fächer zusätzlich). Kein Zweifel Oecotrophs sind ebenso wichtig, zusammen arbeiten wir ja trotzdem an der selben "Front".
Meine Gedanken, deine Worte

Datum ist gemerkt, Versprechen ebenfalls. Und damit weg vom offtopic hier, bitte ^^
Sakura ist offline   Mit Zitat antworten
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