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22.11.2004, 17:18
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Dipl.oec.troph oder Diätassistent/in? Beitrag #1
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Moderator Absolvent/in Uni Gießen
Registriert seit: 27.08.2002
Ort: Universitätsstadt Gießen in der Region Mittelhessen
Beiträge: 839
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Ich probiere es mal mit dem wahrscheinlich entscheidenden Unterschied:
DiätassistentIn wird man durch eine Ausbildung, ÖkotrophologIn durch ein Studium an einer (Fach)hochschule.
Während das eine tendentiell zum praktischen Arbeiten qualifiziert und nur die dafür notwendigen Hintergründe vermittelt, dient ein Studium primär der Erzeugung von WissenschaftlerInnen, die (mehr oder weniger starken) Praxisbezug haben.
Um es platt zu machen: es verhält sich ein wenig wie zwischen Physiotherapeuten und (Orthopädie)Ärzten. Mit dem Unterschied, dass sich Ärzte wahrscheinlich nie auf Physio-Stellen bewerben würden...
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23.11.2004, 11:55
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Dipl.oec.troph oder Diätassistent/in? Beitrag #2
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 10.04.2003
Beiträge: 17
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inwiefern wissenschaftlich arbeiten?welche forschungsschwerpunkte würdest du speziell dem ökotrophologen zuweisen?und ist es nicht so, dass viele ökos nicht-wissenschaftliche berufe, die dann auch von diätassis besetzt werden, favorisieren?warum in solch einem falle noch studieren?
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23.11.2004, 23:12
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Dipl.oec.troph oder Diätassistent/in? Beitrag #3
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Moderator Absolvent/in Uni Gießen
Registriert seit: 27.08.2002
Ort: Universitätsstadt Gießen in der Region Mittelhessen
Beiträge: 839
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Hi, Forschungsschwerpunkte von Ökotrophologen sind diejenigen, die sich die Profs derzeit setzen. Ich greife mal ein paar Beispiele (meiner Uni) raus:
"Ernährungscontrolling im Krankenhaus"
"Intestinale Verdauung und Transport von Oligosacchariden aus Frauenmilch"
"Analyse des Konsumenten- und Anbieterverhaltens am Beispiel von regionalen Lebensmitteln."
"Ertrag und Qualität von Zuckerrüben bei Substitution von Kalium durch Natrium"
"Einfluss verschieden strukturierter Ballaststoffe auf den Lipidstoffwechsel"
Speziell für die Ökotrophologie ist vor allem die Interdisziplinarität. Das kriegen aber nicht alle Profs auf die Reihe 
Zu Deiner letzten Frage: Du hast sicher Recht (hatte ich ja auch schon in meiner ersten Antwort angedeutet). Aber, ich denke es ist schon ein Unterschied, ein Hochschulstudium als Background zu haben oder eine Ausbildung. Und das ist jetzt nicht abwertend gemeint.
Versichert
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24.11.2004, 12:58
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Dipl.oec.troph oder Diätassistent/in? Beitrag #4
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 20.02.2003
Ort: Ein Nordlicht in München
Beiträge: 184
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Zitat:
... Aber, ich denke es ist schon ein Unterschied, ein Hochschulstudium als Background zu haben oder eine Ausbildung. Und das ist jetzt nicht abwertend gemeint.
Versichert
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Na, das hoffe ich aber auch! 
Sicherlich macht es einen Unterschied, ob ich (Oecotrophologie) studiert oder „nur“ eine Ausbildung (zur DA) gemacht habe. Zum Teil bieten sich Hochschulabsolventen – durch mehr Wissenschaftlichkeit - ganz andere Tätigkeitsfelder, wie z.B. die Forschung. Andersherum werden für bestimmte Jobs Diätassistenten bevorzugt, weil diese eine ganze Menge an praktischen Erfahrungen mitbringen.
Doch letztendlich, so denke ich, kommt es darauf an, was man aus seinem Basiswissen macht. Ein Akademiker, der sich auf seinem im Studium erworbenen Wissen ausruht, bringt es sicherlich nicht unbedingt weiter als jemand, der eine Ausbildung absolviert hat und sich ständig weiterbildet.
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24.11.2004, 13:08
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Dipl.oec.troph oder Diätassistent/in? Beitrag #5
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 20.02.2003
Ort: Ein Nordlicht in München
Beiträge: 184
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Zitat:
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...und ist es nicht so, dass viele ökos nicht-wissenschaftliche berufe, die dann auch von diätassis besetzt werden, favorisieren?warum in solch einem falle noch studieren?
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Die Frage ist durchaus berechtigt!
Ich denke, man sollte versuchen sich vorher zu überlegen, was man später machen möchte. Brauche ich für diese Tätigkeit wirklich ein Oecotrophologie-Studium oder reicht vielleicht die Ausbildung zur DA? Möchte ich mehr Wissenschaftlichkeit oder benötige ich die Praxis. Was liegt mir mehr?
Wenn ich noch nicht weiß, in welchem Bereich ich später arbeiten möchte – gerade in der heutigen Zeit ist es ja gar nicht sicher, dass ich meinen „Traumjob“ finde – dann würde ich (zumindest aus jetziger Sicht) vermutlich ein Studium anstreben...
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25.11.2004, 19:26
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Dipl.oec.troph oder Diätassistent/in? Beitrag #6
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 16.08.2004
Beiträge: 26
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Das ist echt ein himmelweiter Unterschied...wie schon gesagt, im Studium kriegt man einen viel weiteren background...
Erstmal wird alles viel tiefergehend besprochen und es geht auch um die Gebiete Lebensmittelproduktion und Wirtschaftswissenschaften...nur mal so als Beispiel.
Es kommt wirklich drauf an, was man später mal machen will. Wenn du jetzt schon weißt, dass du nur Ernährungsberatung machen willst, dann würde ich auch die Ausbildung machen, aber mit dem Studium hat man viel mehr Möglichkeiten auch mal in einen ganz anderen Bereich zu wechseln...
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26.11.2004, 08:32
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Dipl.oec.troph oder Diätassistent/in? Beitrag #7
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 10.04.2003
Beiträge: 17
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da schreibst du aber etwas.
...Wenn du jetzt schon weißt, dass du nur Ernährungsberatung machen willst, dann würde ich auch die Ausbildung machen...
genau das ist aber einer der schwerpunkte im ökostudium. das ernährungswissenschaftliche hauptstudium ist eher auf die beratung und weniger auf die wissenschaftliche auseinanderstzung ausgerichtet, zumindest meinen erfahrungen aus kiel nach. und in diesem bereich sehe ich diätassistenten aufgrund ihrer sher praxisbezogenen ausbildung in vorteil.
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26.11.2004, 08:42
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Dipl.oec.troph oder Diätassistent/in? Beitrag #8
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 09.09.2004
Beiträge: 148
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Hallo npy!
Das mag für den Bereich Beratung stimmen, aber an anderen FHs/Unis gibt es ja auch die Möglichkeit, andere Schwerpunkte zu wählen. Man sollte sich daher genau überlegen, was man später machen möchte, und dann auch schauen, welche Schwerpunkte an welchen Fhs/Unis gelehrt werden, denn ich finde, für Beratung haben Diätassistenten die bessere Ausbildung. Zur Not einfach mal überlegen, ob man die Uni/FH wechseln sollte/kann. Meistens klappt das ganz gut.
Gruss Bine
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