Hallo, ihr Beiden!
Also, aus meiner Erfahrung heraus kann ich euch sagen, dass, wenn man seinen inneren Schweinehund und innere Blockaden, die sich in der Schulzeit aufgebaut haben, überwindet, man so ziemlich alles schaffen kann...
Ich kann nur für Kiel sprechen. In der Tat hat man hier im Grundstudium sowohl im naturwissenschaftlichen als auch im wirtschaftlichen Bereich viel mit Rechnen zu tun, am Anfang eigtl mit dem ganzen Spektrum (natürlich Arithmetik, Algebra, Stochastik, aber auch Geometrie, Differentialgleichungen etc). Man muss sich halt disziplinieren und das ganze Zeug lernen, und sei es halt "nur" für diese bestimmten Klausuren (zB Statistik, VWL). Es geht nicht anders!!!
Aber im Verlauf des Studiums spitzt es sich irgendwann auf bestimmte Grundsachen zu, mit denen man ständig arbeitet. Das hängt dann wiederum von der Fachrichtung ab, für die man sich entscheidet. Während wir Ernis zB eher mit Dreisatz und Logarithmen rechnen, haben die Wiwis mehr mit Geometrie, Differentialgleichungen und Stochastik zu tun.
Im Übrigen, wer mit den Naturwissenschaften völlig auf Kriegsfuß steht und partout keinen Willen/keine Motivation/kein Durchhaltevermögen zeigt, der sollte erst gar kein naturwissenschaftliches Studium beginnen. Das wird bei EW/ÖT (leider) oft genug verkannt... Die hohen Abbrecherquoten sprechen für sich.
Ich will euch das Studium nicht absprechen. Es ist nur für jemanden, der aus der Schule nicht ganz so viel Grundverständnis für NW mitbringt wie andere Kommilitonen, ein hartes Stück Arbeit und dessen sollte man sich bewusst sein, wenn man sich unter diesen Voraussetzungen für dieses Studium entscheidet. Meine Erfahrung. Und man sollte sich unbedingt mentale Unterstützung von Gleichgesinnten suchen - was im Laufe des Studiums allerdings immer schwieriger wird, weil viele dann doch irgendwann auf der Strecke bleiben...