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ich bin heute zum ersten mal hier im forum...allgemein ist das mein allererster eintrag in so einem forum ich hoffe, irgendjemand kann mir helfen...
folgendes:
seit 1 jahr nun studiere ich übersetzen, und merke nun immer mehr, dass mich dieses studium gar nich glücklich macht. deshalb suche ich zur zeit alternativen. für ernährung im allgemeinen interessier ich mich schon lange, und vor ein paar wochen bin ich dann auf den studiengang oecotrophologie gestoßen...leider bin ich bisher nicht auf hilfreiche infos gestoßen, deshalb probiere ich es mal bei euch
-ist es schwierig, in diesen studiengang hineinzukommen? wie sind die voraussetzungen?
-ist es sehr wichtig, bereits vorkenntnisse in bio, chemie, physik etc zu haben oder lernt man alles nötige?? in diesen fächern war ich nämlich in der schule eher eine niete...machen diese fächer einen sehr großen teil des studiums aus?
-sind die noten, die man in der schule in bio, chemie, physik hatte, bei der bewerbung relevant? inwiefern?
-wie gefällt euch das studium so, habt ihr spaß daran oder besteht es hauptsächlich aus büffeln? meint ihr, es wäre für einen "normal sterblichen" zu schaffen? habt ihr alternativ-vorschläge, die dem studiengang oecotrophologie ähnlich sind?
ich weiß, das ist sehr viel auf einmal (mir schwirren soo viele fragen im kopf herum...)...aber ich wäre wirklich mehr als dankbar, wenn mir jemand helfen könnte. selbst wenn nur eine frage beantwortet wäre, oder ihr mir hilfreiche links empfehlen könntet...
VIELEN DANK im voraus. und noch einen schönen tag, wünsche ich euch
23.10.2006, 18:40
allgemeine fragen zum studium Beitrag #2 (permalink)
"ist es schwierig, in diesen studiengang hineinzukommen? wie sind die voraussetzungen?"
also wenn du besser als, 2,0 bist ist es nicht schwierig was zu bekommen, wenn du drüber liegst, hast du chancen in gießen(uni),bin da dieses jahr mit 3,0 genommen worden! sitzt dann allerdings mit viiiiiiiiielen anderen in ner vorlesung
"-ist es sehr wichtig, bereits vorkenntnisse in bio, chemie, physik etc zu haben oder lernt man alles nötige?? in diesen fächern war ich nämlich in der schule eher eine niete...machen diese fächer einen sehr großen teil des studiums aus?"
also ich hab selbst keine vorkenntnisse in chemie(bin jetzt im ersten semester) aber das wichtigste, denk ich, is, das du dich dafür interessierst und es auch lernen willst, wird zwar anstrengend aber dafür kannst du vlt andere fächer schon und andere wieder nich.
also im ersten semester bestimmen diese fächer eigtl dein studium, ich hab jetzt bio, chemie, ernährungsphysiologie(also auch richtung bio), bwl, statistik, ist denk ich mal ungefähr gleich an den versch. unis...
"-sind die noten, die man in der schule in bio, chemie, physik hatte, bei der bewerbung relevant? inwiefern?"
im allgemeinen eher nicht, gab ein paar einzelne, ich glaube halle-wittenberg hat da irgendwelche speziellen rechnungen mit deinen noten in bio,chemie usw gemacht, an anderen war es glaub ich nicht der fall, bin mir aber auch net 100%sicher!(hab aber selbst auch nur noch bio in der oberstufe gehabt,also kein chemie, war ich nämlich auch ne niete)
"-wie gefällt euch das studium so, habt ihr spaß daran oder besteht es hauptsächlich aus büffeln? meint ihr, es wäre für einen "normal sterblichen" zu schaffen? habt ihr alternativ-vorschläge, die dem studiengang oecotrophologie ähnlich sind?"
naja ernährungswissenschaften fällt mir noch ein oder wenn du ne sportskanone bist, vlt auch sportwissenschaften??
also prüfungen hab ich bis jetzt noch keine geschrieben, aber es haben ja schon viele vor dir geschafft also du auch
26.10.2006, 17:07
allgemeine fragen zum studium Beitrag #3 (permalink)
hey Du,
ich studiere in Bernburg Oecotrophologie und Du solltest echt in Chemie fit sein und auch Interesse dafür mitbringen, das Gleiche gilt für Bio un Technik.
Grüssle
28.10.2006, 11:36
allgemeine fragen zum studium Beitrag #4 (permalink)
ich bin heute zum ersten mal hier im forum...allgemein ist das mein allererster eintrag in so einem forum ich hoffe, irgendjemand kann mir helfen...
folgendes:
seit 1 jahr nun studiere ich übersetzen, und merke nun immer mehr, dass mich dieses studium gar nich glücklich macht. deshalb suche ich zur zeit alternativen. für ernährung im allgemeinen interessier ich mich schon lange, und vor ein paar wochen bin ich dann auf den studiengang oecotrophologie gestoßen...leider bin ich bisher nicht auf hilfreiche infos gestoßen, deshalb probiere ich es mal bei euch
-ist es schwierig, in diesen studiengang hineinzukommen? wie sind die voraussetzungen?
-ist es sehr wichtig, bereits vorkenntnisse in bio, chemie, physik etc zu haben oder lernt man alles nötige?? in diesen fächern war ich nämlich in der schule eher eine niete...machen diese fächer einen sehr großen teil des studiums aus?
-sind die noten, die man in der schule in bio, chemie, physik hatte, bei der bewerbung relevant? inwiefern?
-wie gefällt euch das studium so, habt ihr spaß daran oder besteht es hauptsächlich aus büffeln? meint ihr, es wäre für einen "normal sterblichen" zu schaffen? habt ihr alternativ-vorschläge, die dem studiengang oecotrophologie ähnlich sind?
ich weiß, das ist sehr viel auf einmal (mir schwirren soo viele fragen im kopf herum...)...aber ich wäre wirklich mehr als dankbar, wenn mir jemand helfen könnte. selbst wenn nur eine frage beantwortet wäre, oder ihr mir hilfreiche links empfehlen könntet...
VIELEN DANK im voraus. und noch einen schönen tag, wünsche ich euch
Ich persönlich kam mit meinen Chemie-Kentnissen usw. locker aus , bzw. konnte mit diesen gut an den Stoff anschließen. Gerade in Chemie wurde jedenfalls im Grundstudium nicht wesentlich mjehr als in der Schule gemacht. Das sachwankt aber wohl von Hochschule zu HOschule, außerdem hängt es sicher auch mit deiner Schule ab. Ich hatte dafür z. Bsp. eher Probleme mit dem Bio-Bereich anfangs (hatte Bio abgewählt in der Oberstufe). Jedenfalls ist der MAth-NAt-Bereich locker zu machen.
Ebenso der Rest des Studiums, ich habe maximal 2 Wochen für Prüfungen gelernt (eine Prüfung bestand teilweise aus bis zu 5 Fächern). Das Studium ist also für normal sterbliche ohne viel Lernaufwand locker zu machen. Dennoch hat mir mein Studium alles andere als Spaß gemacht. Wenn ich die Wahl hätte würde ich es nicht wieder machen. Vor allem sind die Jobchancen mehr als schlecht (jedenfalls für Haushaltswissenschaftler).
Die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt ist recht groß, eben von allen Seiten.
Die Alternative für Ökotroph. kann Lebensmitteltechnologie sein. Ist immerhin ein Ingenieurstudiengang. Ist allerdings stäker auf Verfahrenstechnik ausgerichtet.
02.11.2006, 23:26
allgemeine fragen zum studium Beitrag #7 (permalink)
na ja, so ganz kann ich Deine Äußerungen nicht bestätigen.
Klar, wie Du schon richtig anmerkst, es ist immer verschieden (von Uni zu Uni) und die individuelle Meinung jedes Einzelnen.
Aber von wegen mal locker gemacht war es bei mir weder an FH noch Uni. Denn wir hatten z.B. sehr aufwändige Projekte, die sehr viel Arbeitszeit gekostet haben.
Klar, der Arbeitsmarkt sieht nicht wirklich rosig aus, aber bis jetzt bin ich immer noch der Meinung, das war und ist mein Wunschstudium.
Aber wie gesagt, das mag jeder anders sehen.
VG
Keks
03.11.2006, 09:00
allgemeine fragen zum studium Beitrag #8 (permalink)
Hallo catfox,
also ich kann die These von Urknall:
Zitat:
Ebenso der Rest des Studiums, ich habe maximal 2 Wochen für Prüfungen gelernt (eine Prüfung bestand teilweise aus bis zu 5 Fächern). Das Studium ist also für normal sterbliche ohne viel Lernaufwand locker zu machen
nicht so ohne Weiteres bestätigen.
Ich studiere in Giessen im 6. Semester Ökotrophologie und hab für die meisten Fächer definitiv mehr als zwei Wochen Arbeit investiert. Da schliesse ich allerdings auch Vor-/Nacharbeiten der Vorlesungen mit ein, was ich immer versucht hab zeitlich ziemlich nah an der Vorlesung zu machen. Das wird von sämtlichen Profs betont, und ich kann es echt nur bestätigen. Zwei Wochen vor den Prüfungen anzufangen war nur in ein paar Ausnahmefächern möglich.
Insgesamt hat mir das Studium aber Spaß gemacht, bzw. macht es noch Spaß. Bezüglich Chemie und Mathe denke ich, die Klausuren sind durchaus zu schaffen. Beide Vorlesungen sind zwar wegen der Seminare zeitaufwendig, aber da bei uns die Klausuren immer einen ähnlichen Stil haben und es Altklausuren gibt, konnte ich mich gut drauf einstellen (Chemie hab ich auch nach der 11.Klasse abgewählt, konnte also nur auf sehr dürftige Grundlagen zurückgreifen).
Letzendlich denke ich hängt es davon ab, wie überzeugt man von dem Studiengang ist, denn wenn man sich sicher ist, dass es der Richtige ist, ist man wesentlich eher bereit, richtig zu büffeln.